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Jetzt trennen sich die Wege

Letztes gemeinsames Konzert von „Mit ohne Alles“ in Marxer Kirche

Von SUSANNE HINRICHS
   |   
04.08.2014
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Berufliche Gründe führen nach sechs Jahren und über 200 Auftritten zum Gruppen-Ende.
MARX
 – 

Eine voll besetzte Dorfkirche zeugt für gewöhnlich entweder von großer Frömmigkeit der Bewohner, von besonderem Charisma des Pastors oder von einem außergewöhnlichen Ereignis. Kürzlich waren es die fünf Sänger der Aachener A-Cappella-Gruppe „Mit ohne Alles“, die das Publikum in Marx mit ihren Stimmen verzauberten. Mit ihrem Programm „Studentenfutter 2.0“ sind die fünf Sänger im Alter zwischen 24 und 29 Jahren seit anderthalb Jahren auf den Bühnen der Republik unterwegs gewesen. Dass zwei von ihnen unterdessen ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben, tut dem vor Witz und Charme sprühenden Programm keinen Abbruch.


Unterhaltsam und immer mit einer Prise Selbstironie erzählten Axel Sixt, Joachim Geibel, Moses Fendel, Tobias Malms und Yannick Flaskamp Geschichten rund um das Leben zwischen Hörsaal, Mensa und Studentenbude. Eine zwar unorthodoxe, aber originelle Methode, die notorisch knappe Kasse aufzubessern, stellte etwa der Nebenjob als „Haustierauftragskiller“ dar. In „Tu’s nicht“ besangen sie den jungen Mann von heute als eine Spezies, die sich zu nichts mehr entscheiden kann. Nur mithilfe ihrer Mikrofone, denen sie mit dem Lied „Das beste Stück“ eine Hymne gewidmet haben, erzeugten die fünf ein breites Klangspektrum und imitierten selbst Schlagzeug, E-Gitarre und Trompete ausschließlich mit dem Mund. Dass „Mit ohne Alles“ auch leise Töne anschlagen kann, bewies das Ensemble mit dem Lied „Sozial vernetzt“, in dem es um zerbrochene Freundschaften im Facebook-Zeitalter geht.


In ihren Coverversionen verlieh „Mit ohne Alles“ auch bewährten und scheinbar bekannten Klassikern von den Beatles, Coldplay oder den Red Hot Chili Peppers eine individuelle Note. Unterhaltsame Zwischenmoderationen lockerten die Show zusätzlich auf.


Nicht nur für die Bewohner von Marx, sondern auch für die Musiker selbst war der Abend ein ganz besonderer: Es war ihr letzter gemeinsamer Auftritt. Nach über sechs Jahren auf der Bühne mit insgesamt mehr als 200 Auftritten gehen sie ab sofort aus beruflichen Gründen getrennte Wege. Nicht nur deshalb spendete das Publikum langen Applaus und forderte zwei Zugaben ein.







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