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„Windparks rücken zu nahe an Häuser“

In der Bürgerfragestunde des Kreistages beschweren sich Bürger aus Ochtersum über Lärm

Von MANFRED HOCHMANN
   |   
26.02.2015
[1]

 
Landrat Matthias Köring: Gemeinden müssen dafür sorgen, dass genügend Abstand eingehalten wird.
WITTMUND/OCHTERSUM
 – 

Die öffentlichen Proteste gegen immer mehr Windenergieanlagen  in  der  Samtgemeinde Holtriem sind zwar etwas abgeflaut, in der Sitzung des Wittmunder Kreistages am Dienstag aber gab es kräftigen Rückenwind für die Gegner. Ein Ehepaar aus Ochtersum nutzte die Bürgerfragestunde, um auf ihre „zunehmenden Sorgen durch starke Lärmentwicklung und zu geringe Abstände der Windkraftanlagen zu den Wohnhäusern“ aufmerksam zu machen.


„Wir fühlen uns sehr betroffen, die Windparks rücken immer näher an die Häuser – zum Teil unter 400 Meter“, sagte der Ochtersumer. Die Bürger wünschten sich, dass die Ortschaften in der Samtgemeinde Holtriem „nicht mehr eingekreist werden von immer mehr Anlagen“. Der Lärm nehme zu, auch nachts. Die Anlagen sollten zumindest während der Ruhezeiten abgeschaltet werden. Ob der Landkreis da nicht eingreifen könne? Der Landrat selbst habe doch gesagt, dass „es reicht mit den Anlagen“.


Landrat Matthias Köring erläuterte: „Es gibt jetzt etwa 300 Windkraftwerke im Landkreis Wittmund, besonders im nördlichen Bereich.“ Durch immer mehr Windparks sei es kaum noch möglich, einen Abstand von 1000 bis 1500 Metern einzuhalten. Nach seiner Ansicht müssten keine weiteren Windparks dazukommen, er gehe aber davon aus, dass noch weitere gebaut werden. Köring: „Der Landkreis ist nicht zuständig – für die Flächennutzungs- und Bauleitpläne sind die jeweiligen Gemeinden verantwortlich.“ Die örtliche Gemeinschaft müsse abwägen, „was gut ist für den Ort“, sagte Köring. Die Planungen  in  der  Samtgemeinde Holtriem seien ordnungsgemäß und rechtlich einwandfrei abgelaufen, deshalb habe der Landkreis sie genehmigen müssen.


Die Bürger aus Ochtersum hakten nach: „Wir fühlen uns sehr betroffen, der Lärm ist teilweise unerträglich.“ Es müssten neutrale Messungen vorgenommen werden.


Den kompletten Bericht lesen Sie am Freitag im Harlinger.







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