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An der Wiesmoor KGS wurde bereits gewählt

Schule Wiesmoor beteiligt sich an landesweiter Juniorwahl – Resultat darf nicht vor Sonntag bekannt gegeben werden

Von RAINER KÖPSELL
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17.01.2013
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In mehreren Unterrichtseinheiten bereiteten die Lehrkräfte den Stoff in den Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialzweigen vor.
WIESMOOR
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Kaum zu unterscheiden von den Stimmzetteln, die in Niedersachsen am Wahlsonntag ausgegeben werden, sind die der Schüler in der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Wiesmoor. Die Wahlhelferinnen Marlyn Gronewold, Lena Schoone und Inken Janssen händigen sie ihren Mitschülern aus. In einer zweiten Schicht tun das die Wahlhelfer Stefan Weber und Frederic Köster.


Doch bevor die jungen Wähler die Stimmzettel mit den fünf Wahlkreisabgeordneten und den elf Landesvorschlägen der Parteien erhalten, werden ihre Wahlbenachrichtigungen sorgfältig kontrolliert und in der Wählerliste abgehakt. Die Wahlhelfer geben eine kurze Belehrung über die Erst- und Zweitstimme, danach dürfen die Wahlkabinen aufgesucht werden. Einige der knapp 300 Schüler, die zur Wahl kommen, bleiben etwas länger in der Wahlkabine; andere machen die zwei Kreuzchen ganz schnell. Danach verschwindet der Stimmzettel in einer Wahlurne, die der offiziellen täuschend ähnlich sieht.


„Es war richtig und wichtig, dass wir am Projekt Juniorwahl 2013 teilgenommen haben. Es besteht aus vorlaufendem Unterricht zum Thema und dem heutigen Wahltag“, betont Stefan Fischer von der Schulleitung der KGS. „Trotz vollen Lehrplans und großer allgemeiner Belastung haben sich engagierte Betreuer für das Projekt gefunden“, erläutert der Leiter des Gymnasialzweiges der Schule.


Michael Hofer, Sozialpädagoge an der KGS und gleichzeitig Jugendpfleger in Wiesmoor hat viel Energie in Vorbereitung und Durchführung der Jugendwahl gesteckt. Der Niedersächsische Landtag und das Kultusministerium haben zur „Initiative Landesjuniorwahl 2013“ aufgerufen. Die weiterführende Organisation für die teilnehmenden 300 niedersächsischen Schulen übernahmen gemeinnützige Bildungsvereine; aber vor Ort bleibt dann noch sehr viel zu tun.


In mehreren Unterrichtseinheiten in den Fächern Gesellschaftswissenschaften sowie Politik und Wirtschaft bereiteten die Lehrkräfte den Stoff in den Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialzweigen vor. Wahlrechtsformen, Sitzverteilung, Wahlanalyse und Wahlprogramme standen im Vordergrund, wie Pädagoge Erwin Theiner erläutert, der die Juniorwahl mit vorbereitet hat. Durch die Arbeit mit dem „Internet-Wahl-O-Mat“, die dank der Computerausstattung der Schule möglich war, konnten Schüler ihre eigenen Vorstellungen mit Aussagen der verschiedenen Parteien vergleichen. „Da gibt es meist keine völlige Deckung und man lernt, dass Politik ganz oft aus Kompromissen bestehen muss“, so Jugendpfleger Michael Hofer. „Insgesamt hat unser Projekt dazu geführt, dass sich die jungen Leute mehr für gesellschaftliche Prozesse interessieren. Das kann allgemeine politische Orientierung oder auch ganz konkrete die Organisation einer Wahl sein“, erläutert er.


Die jungen Wahlhelfern aus der elften Jahrgangsstufe bestätigen das. Vor ihnen liegen noch ein paar Stunden Arbeit, denn bislang haben noch nicht alle Wahlberechtigten aus den Politikkursen der siebten bis zwölften Jahrgangsstufe ihre Stimmen abgegeben. Anschließend müssen alle Stimmen auf Gültigkeit geprüft und sorgfältig gezählt werden. „In einigen Stunden wird das Ergebnis dann vorliegen, auf das alle natürlich sehr gespannt sind, aber leider dürfen wir unser Resultat nicht sofort bekannt geben. Es muss erst die eigentliche Landtagswahl abgewartet werden“, bedauert Jugendpfleger Höfer das kleine Manko in dem insgesamt sehr erfreulichen Projekt.







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