Bloghuus
Wählen Sie den Suchtyp aus.
  • Website
  • Web
 
Bildergalerie
Bilder aktueller Veranstaltungen aus der Regionjetzt ansehen
ABC-SCHÜTZEN AUFGEPASST!
Bis 29. Juli: Miträtseln und Schultüte gewinnen!zur Verlosung
<<
[1/1]Lesershop

Wölfe werden bald auch in Ostfriesland erwartet

Informationen und Diskussionen der Weidetierhalter am Mahnfeuer

RKÖ
   |   
16.07.2017
[0]

 
BENTSTREEK
 – 

Sorglos grast eine kleine Herde brauner Ostfriesischer Milchschafe in der Abendsonne. Nur wenige Meter entfernt, und nicht so sorglos, unterhalten sich 30 Menschen vor „Heikes Moorhof“ in Bentstreek. Auf dem an einer Birke befestigten Plakat das Konterfei eines Wolfes, darunter ein Bekenntnis für Weidetiere. In einem großen Metallkorb brennt ein Feuer. Eingeladen haben Heike und Thomas Gerbracht zum sogenannten Mahnfeuer mit Diskussionsabend – Thema Wolf und Weideviehhaltung. Ähnliche Feuer brennen an diesem Abend nach Angaben des Landvolkes an acht Orten in Niedersachsen. Im äußersten Nordwesten ist das Mahnfeuer bei „Heikes Moorhof“ das einzige.


Auf der ostfriesischen Halbinsel gibt es bislang noch keinen gesicherten Wolfsnachweis, aber hiesige Weideviehhalter sehen mit Sorge der Ausbreitung seiner Population nach Nordwesten entgegen. Ein bald erwartetes Auftauchen birgt an diesem Abend reichlich Diskussionsstoff unter den Anwesenden. Einige sind, so verrät es schon die Kluft, selbst Schäfer oder Schafhalter, aber auch berufsständische Repräsentanten haben sich Zeit genommen. So der Vorsitzende des Landes-Schafzuchtverbandes Weser-Ems, Heiko Schmidt aus Berne, der dort eine Herde mit einhundert Mutterschafen besitzt.


An diesem Abend ausliegendes Informationsmaterial und Flyer haben Überschriften wie „Der Wolf braucht Grenzen“, „Der Wolf in meiner Nähe – Landfrauen fordern …“ und „Die Rückkehr der Wölfe zwischen Faszination und Sorge“. Bei letzter Schlagzeile wird es wohl so sein, dass bei städtischer Bevölkerung die Faszination und auf dem Lande die Sorge über die Rückkehr der Wölfe überwiegen dürfte.


Ganz unbelastet davon grast die kleine Schafherde in den allerletzten Strahlen der Abendsonne immer noch sorglos hinter einem Schutzzaun. Möge es so bleiben.


Den kompletten Bericht lesen Sie am Montag, 17. Juli, in der gedruckten Ausgabe.







Leserkommentare


Noch keine Kommentare | Erstelle einen Kommentar
 

ePaper lesenePaper Grafik

Jetzt anmelden
Noch nicht überzeugt?
»Jetzt kostenlos testen!
 
WhatsApp-Service
 
 
 
 
Top-Services
Shop JW Blog Wsdh Rat
BL-Tipp Events Karriere Abo Meinung