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Es gibt „Sagenhaft“ viel zu sehen

Ab Himmelfahrt Werke von 22 Künstlern im Skulpturengarten

WT
   |   
16.05.2017
[1]

 
FUNNIX
 – 

„Sagenhaft“ lautet das Motto der Ausstellung im Skulpturengarten Funnix, der nunmehr seit zehn Jahren besteht. Bisher konnte der Künstler Leonard Wübbena in dem rund einen Hektar großen Kunstpark neben seinen eigenen Objekten die Werke von insgesamt 58 befreundeten Künstlern präsentieren. Von ihnen sind jetzt 22 der Einladung des Funnixers gefolgt und haben Kunstwerke für die aktuelle Ausstellung bereit gestellt.


„Es ist wirklich spannend, was verschiedenen Künstlern zu diesem offenen Thema eingefallen ist“, macht Wübbena neugierig auf seine Ausstellung, die ab Donnerstag, 25. Mai (Christi Himmelfahrt), geöffnet ist. Bis September kann die Ausstellung jeweils donnerstags und sonnabends von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 13 bis 18 Uhr besucht werden.


„Das Spektrum reicht von Sagen, Mythen und Märchen bis hin zu 600 Millionen Jahre alten Steinen“, der Fantasie der Aussteller seien kaum Grenzen gesetzt, so Wübbena. Der besondere Reiz des Skulpturengartens liegt aber nach wie vor in der Symbiose von Natur und moderner, zeitgenössischer, dreidimensionaler Kunst. Sie besteht aus der permanenten Ausstellung von Stahlplastiken, überwiegend Arbeiten des Funnixers Leonard Wübbena. Die Sammlung wird fortlaufend ergänzt mit den Werken anderer Bildhauer der Gegenwart, die zum Teil gleich mit mehreren Arbeiten vertreten sind.


Für die Gestaltung des Gartens ist vornehmlich die Ehefrau des Künstlers, Gisela Wübbena, verantwortlich. Mit viel Talent und großem Einsatz schafft sie ein faszinierendes Gesamtkunstwerk, das seit Jahren Liebhaber der besonderen Kunst und Gartenfreunde aus nah und fern anzieht.


Anlässlich des Jubiläums „Zehn Jahre Skulpturengarten Funnix“ ist ein 88 Seiten umfassendes Buch mit interessanten Beiträgen, ausgezeichneten Fotos und Biografien erschienen. Das Druckwerk kann an den Öffnungstagen erworben werden.


Leonard Wübbena stammt gebürtig aus Funnix (Jahregang 1946. Nach einer Lehre als Schriftsetzer in den 1960-er Jahren besuchte er die Fachhochschule Aachen, Fachbereich Design, und übte anschließend verschiedene Tätigkeiten im grafischen Gewerbe aus. Ab 1972 arbeitete er als Lehrer für Gestaltendes Werken/Kunst und bis 1975 als Dozent für künstlerische Drucktechniken und Arbeit im bildnerischen Bereich. In den 1980-er Jahren wandte er sich bildhauerischen Arbeiten zu. Wübbena kombinierte im Anfang Fundstücke und wertlosen Schrott beim Arbeitsverfahren zu künstlerischen Plastiken. Er ließ sich inspirieren von Bildhauern wie den Spaniern Julio González (gilt als der Erfinder der „Eisenplastik“) und Picasso, dem Briten Anthony Caro und dem Amerikaner David Smith, dessen Ausstellung in Paris ein Schlüsselerlebnis für ihn bedeutete. Seine Arbeiten sind Kleinplastiken, Skulpturen, Reliefs und Frei- und Groß-Plastiken in Bronze, Eisen, Stahl und Chrom-Nickel-Stahl. Einen umfangreichen Teil seiner zeitgenössischen Groß-Plastiken fertigt er aus Corten-Stahl.







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