ARTIKELARCHIV
Quelle: Anzeiger für Harlingerland, Rubrik: Aktuell, Ausgabe vom 04.11.2009
| Polizei erschießt zwei Jagdhunde in Notwehr |
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| Rhauderfehn/mh – Die Polizei hat gestern Morgen in Rhauderfehn zwei frei herumlaufende Jagdhunde erschossen. Gegen 8 Uhr hatte eine 48-jährige Anruferin in der Fockpoolstraße mitgeteilt, dass sie aus Angst vor den Hunden ihren Sohn nicht zure Schule bringen mochte. Zwei Beamte von der Polizeistation Rhauderfehn machten sich auf den Weg – in der Zwischenzweit teilte die Anwohnerin mit, dass die Hunde sich nun auf ihrem Grundstück befinden und dort zwei Kaninchen gerissen haben. Die Beamten begaben sich in den Garten und entdeckten zunächst nur einen Hund im Freilauf der Kaninchen. Dieser ging sofort aggressiv auf die Beamten zu. Er fletschte die Zähne und rannte trotz verschiedener Kommandos auf die Polizisten zu. Als der Hund nur noch einen Meter von den Beamten entfernt war, erschossen diese das Tier. Der zweite Hund wurde von den Beamten zunächst nur beobachtet. Sie forderten weitere Kräfte an, um den Jagdhund einfangen zu können. Während der Funkspruch abgesandt wurde, rannte der zweite Hund auf die Beamten zu. Auch dieser zeigte sich sehr aggressiv und ließ sich nicht aufhalten, sodass die Polizisten auch ihn erschießen mussten. „Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Besitzer der Hunde aufgesucht, um ihm mitzuteilen, dass seine Hunde erschossen wurden“, heißt es in der Polizeimeldung.
Für weitere Auskünfte steht der Leiter der Polizeiinspektion Leer/Emden, PD Lind,
unter Tel: 0176- 10184036 zu Verfügung |
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