ARTIKELARCHIV
Quelle: Anzeiger für Harlingerland, Rubrik: Tagesthema, Ausgabe vom 10.03.2010
| Mehr Unfälle registriert |
| Aber Zahl der Unfalltoten erneut rückläufig / Polizei setzt weiterhin auf Prävention |
| Aurich/Wittmund/bub – Trotz steigender Unfallzahlen im Bereich der Polizei-inspektion Aurich/Wittmund – im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl 2009 um 405 auf 4895 Unfälle gestiegen – ist die Zahl mit elf Verkehrstoten erneut gesunken. „Wir hatten noch nie so wenige Verkehrstote wie 2009“, sagte Hans-Jürgen Bremer, Leiter der PI Aurich/Wittmund, gestern während eines Pressegespräches bei der Polizei in Aurich. „Die nüchternen Zahlen dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit jedem Toten auch ein persönliches Schicksal verbunden ist“, ergänzte er.
Von den elf Unfalltoten sind laut Hans-Friedel Walther, Sachbearbeiter Verkehr, sechs mit dem Auto, drei mit einem Krad und drei mit dem Fahrrad verunglückt. Besonders tragisch ist der Tod einer Zweijährigen, die im vergangenen Jahr im Landkreis Wittmund ums Leben kam, als sie von einem Auto erfasst wurde. Mit vier Unfalltoten ist die Zahl in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen überproportional hoch, bei den Senioren gab es einen deutlichen Rückgang bei den Getöteten im Straßenverkehr. „Die jährlichen Unfallzahlen rufen in der Bevölkerung Betroffenheit hervor, aber leider nur für kurze Zeit“ so Walther. Man müsse weiter daran arbeiten, die Zahl der Opfer zu verringern, und die Präventionsarbeit fortsetzen.
Den erfreulichen Rückgang der Unfalltoten kann Stephan Zwerg, Leiter des Polizeikommissariats Wittmund, auch für den Landkreis Wittmund feststellen. Anders als im Landkreis Aurich, der zur Verkehrsüberwachung auch fünf stationäre Blitzer einsetzt, setzt man im Harlingerland auf die mobile Verkehrsüberwachung. „Wir haben derzeit keine Knotenpunkte, die es notwendig machen würden, stationäre Anlagen zu installieren“, sagte Wittmunds Landrat Matthias Köring. Seite 3 |
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