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OHV Aurich ackert sich zum Sieg

Starke Defensivleistung sichert 27:21-Erfolg

TOB
   |   
22.01.2017
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AURICH
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Paul Jordan, Josip Crnic, Milan Stancic: Die Liste der Ausfälle beim Handball-Drittligisten OHV Aurich war ohnehin schon lang. Mit Wilke de Buhr kam vor der Partie gegen die SG Flensburg-Handewitt II gestern Abend noch ein weiterer Spieler hinzu. Hand- oder zumindest Daumenbruch lautet die Diagnose beim Mittelmann der Ostfriesen. Die Verletzung hatte er sich am Mittwoch im Testspiel gegen den Wilhelmshavener HV zugezogen, sodass Trainer Arek Blacha die schlimmsten Befürchtungen vor dem wichtigen Punktspiel gegen die Bundesliga-Reserve plagten. Die hatten sich nach dem Schlusspfiff allerdings schnell in Wohlgefallen aufgelöst. Sein Team setzte sich in der Sparkassen-Arena mit 27:21 durch.


Den Grund für den letztlich doch recht deutlichen Sieg hatte Blacha schnell parat. „Wir haben eine bombastische Abwehr gespielt“, erklärte er nach dem Ende der Partie. Und tatsächlich, die zuletzt arg gescholtenen Defensive des OHV präsentierte sich vor allem im ersten Durchgang hervorragend aufgelegt. Im Tor hielt Frederick Möhlmann zudem, was es zu halten gab. „Das war sensationell“, urteilte Blacha über die Leistung seines Keepers, der gerade einmal zwei Treffer aus dem Rückraum kassierte. Die 15:8-Halbzeitführung war verdient, zumal die Gäste kein Mittel gegen den starken Innenblock der Auricher fanden. Dennoch, die harte Arbeit in der Defensive und der schnelle Ballvortrag im Angriff zogen einen massiven Kräfteverschleiß beim Gastgeber nach sich. Die SG Flensburg-Handewitt wusste das zu nutzen und griff in die taktische Trickkiste.


In den zweiten 30 Minuten zog sie sämtliche Optionen, die ihr das neue Regelwerk in dieser Saison liefert. In der gesamten Spielhälfte brachte die SG in jedem Angriff den siebten Feldspieler und beorderten Keeper Tim Lübker in der Zeit auf die Bank. Plötzlich verlor der OHV den Faden und blieb in den ersten sieben Minuten nach Wiederanpfiff ohne eigenen Treffer. Die Gäste hingegen holten auf und waren binnen fünf Minuten auf drei Treffer dran (12:15). Dabei hätte es sich die Blacha-Sieben einfach machen können, denn bei vielen Ballgewinnen stand kein Torhüter im gegnerischen Tor. Doch anstatt den langen Ball zumindest zu versuchen, zogen die Spieler von Arek Blacha das sichere aber mühsame Aufbauspiel vor. „Jeder muss das für sich entscheiden, aber es hat sich wohl keiner getraut“, vermutete Blacha. Die mangelnde Courage rächte sich aber nicht, denn als die Gäste die Chance hatten aufzuschließen, verzettelten sie sich und produzierten technische Fehler, die wiederum der OHV zu nutzen wusste. Am Ende stand ein wichtiger 27:21-Erfolg, der beim Trainer sichtbar für Erleichterung gesorgt hatte.






Autor des Artikels
Thomas Breves (TOB)
Jever
Sportredaktion
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Fax: (0 44 61) 9 44 - 2 99
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