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BLEIBERECHT

Demo gegen Abschiebung 
Verein „Fremde brauchen Freunde e.V.“ diskutieren mit Innenminister
ARDORF
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Von MANFRED HOCHMANN
Veröffentlicht: 04.09.2012

Pastor Karl Terhorst (v.l.) diskutiert in Ardorf mit Innenminister Uwe Schünemann über das Bleiberecht; Landtagskandidat Dirk Gronewold (links) und Bundestagsabgeordneter Werner Kammer hören interessiert zu.  © MANFRED HOCHMANN © MANFRED HOCHMANN

Pastor Karl Terhorst (v.l.) diskutiert in Ardorf mit Innenminister Uwe Schünemann über das Bleiberecht; Landtagskandidat Dirk Gronewold (links) und Bundestagsabgeordneter Werner Kammer hören interessiert zu.

Pastor Karl Terhorst aus Esens beklagt ein zu hartes Vorgehen gegen Betroffenen aus dem Landkreis.

Der Verein „Fremde brauchen Freunde“ aus Esens hat am Rande des CDU-Kreisparteitages am Montagabend in Ardorf gegen die Abschiebepraxis des Landes protestiert. Innenminister Uwe Schünemann, der als Ehrengast in „Müllers Gaststätte“ dabei war, nahm sich vor der Versammlung einige Minuten Zeit für die Demonstranten.


Pastor Karl Terhorst aus Esens beklagte das harte Vorgehen des Landes. „In Esens soll eine Frau mit zwei Kindern abgeschoben werden, die als Baby nach Deutschland gekommen ist und nun zurück in den Kosovo soll“, sagte er. Terhorst befürchtet, dass die junge Frau im Kosovo „keine Chance hat“. Der Pastor: „Sie hat das Land nie kennengelernt, Abgeschobene werden dort nicht betreut.“


Schünemann kennt den Fall: „Ich muss aber sagen, dass diese Frau mehrfach straffällig geworden ist“, sagte er. Der Fall sei durch alle Instanzen gegangen, das Land müsse die rechtlichen Gründe bedenken. Der Minister bat jedoch um weitere Informationen. Terhorst gestern auf Nachfrage: „Es gibt weitere Härtefälle im Landkreis, über die ich dem Minister jetzt schriftlich berichten werde. Vielleicht können wir noch etwas bewegen.“ Bei aller Kritik an der Abschiebepraxis gab es vom Esenser Pastor auch ein Lob für den Minister: „Ich fand es stark, dass er sich Zeit für uns genommen hat.“ Mehr zum Parteitag auf

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