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Anhänger werden zu fahrenden Swimmingpools

Oldtimerfreunde beweisen beim Zwischenberger Fest großen Einfallsreichtum – Bauernmarkt und mehr

Von HELMUT BURMANN
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27.07.2014
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Die ehemalige Moorkolonie lockt wieder zahlreiche Besucher an.
ZWISCHENBERGEN
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Einige der vielen Treckerfahrer hätten sich vielleicht gewünscht, dass am Wochenende auf Zwischenbergen die Wettervorhersage zugetroffen wäre und sie mit ihren großen, grobstolligen Reifen durch den Morast hätten pflügen können. Doch die meisten amüsierten sich bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen im Rahmen des Zwischenberger Festes auf dem Platz um das Dorfgemeinschaftshaus prächtig und genossen den Trubel. Denn das Programm, das die Vereine des kleinen Wiesmoorer Stadtteils auf die Beine gestellt hatten, konnte sich sehen lassen.


Das Fest in der 204 Jahre alten ehemaligen Moorkolonie hat Tradition, denn es wurde schon vor dem zweiten Weltkrieg gefeiert und der Brauch wurde noch zu Zeiten der Selbstständigkeit (bis 1972) wieder aufgenommen. Zunächst als Boßelfest, seit 2013 wird die Veranstaltung aber von allen Ortsvereinen ausgerichtet, wodurch die Attraktivität nochmals gesteigert wurde. Dafür sorgen schon die vielen Helfer, die jetzt zur Verfügung stehen. So kommt allein der Bürgerverein auf einen festen Kern von 21 Personen.


Der Ursprung des Zwischenberger Festes wurde bereits am Freitag deutlich, als das Gruppenboßeln auf der 555-Meterbahn auf dem Programm stand. Der Andrang der Vierergruppen war so groß, dass am Ende die Ausgabe von Werferkarten eingestellt werden musste, da ansonsten die einbrechende Dunkelheit den Wettkampf beendet hätte. Weiter ging es im Festzelt mit Preisvergabe und anschließender Disco.


Für einige wurde es eine recht kurze Nacht, denn am Sonnabendmorgen stand bereits das Dieselfrühstück mit Benzingesprächen für Jedermann mit hausgemachten Produkten auf dem Programm. Ab Mittag traten dann sechs bunt gemischte Zwischenberger Gruppen zum Spiel ohne Grenzen, während es am Abend „Zwischenbergen hat einen Chor im Ohr“ hieß. Dabei waren die Gruppen Klopf an, Gilboa, Zwischenberger Chor, Jagdhörnerbläser, Dudelsackbläser Gerhard Roßmüller und die TG Wiesmoor unter anderem mit ihren Cheerleadern.


Bauernmarkt, privater Flohmarkt, historischen Sensenmähen und mehr war am Sonntag nach dem zweiten Dieselfrühstück angesagt. Hinzu kam ein abwechslungreiches Kinderprogramm und schließlich die Pokalvergabe der Oldtimerfreunde zu den Klängen der Mullbarger Dörpmusikanten. Denn was wäre das Zwischenberger Fest ohne die Oldtimer, wobei die alten, schweren Landmaschinen traditionsgemäß dominieren? Rund 350 Motorräder, Personenwagen, aber vor allem Trecker waren zum „Rustikal-Camping“ angereist, wobei die Fantasie und Fingerfertigkeit einiger Oldtimerfreunde bei Ausbau alter Bauwagen zur fahrbaren Einzimmerwohnungen kaum zu toppen war. Einige Modelle brauchten sich kaum hinter modernen Wohnwagen zu verstecken. Die Renner waren am Wochenende allerdings ganz normale Anhänger, die mit Siloplanen zu fahrenden Swimmingpools umgerüstet wurden. Vor allem zu Freude und Erfrischung der erstaunlich vielen jüngeren Teilnehmer am Zwischenberger Fest.







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