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Reges Interesse an Becker-Stadtvilla

Esenser Künstler und Kunstsammler Cyrus Overbeck verkauft sein Anwesen in der Westerstraße

Von DETLEF KIESÉ
   |   
12.05.2013
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Haus wird für eine halbe Million Euro angeboten. Overbeck will in der Bärenstadt wohnen bleiben.
ESENS
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Es sorgte in Esens bereits im Jahr 2004 für Diskussionsstoff, als der aus Duisburg stammende Künstler Cyrus Overbeck das Gebäude für einen symbolischen Euro von der Stadt Esens erwarb: das frühere Wohnhaus der Familie Enno Rudolf Aschen Becker, das in der Westerstraße 9 im vergangenen Jahr 150 Jahre alt wurde.


Die zweigeschossige Immobilie, die zuweilen fälschlicherweise als Bürgermeister-Becker-Haus bezeichnet wurde, steht jetzt wieder zum Verkauf. Laut Makler Hartmut Raveling habe der Eigentümer den Kaufpreis für das Gebäude samt vollständigem Grundstück auf eine halbe Millionen Euro festgesetzt. Die unter Denkmalschutz stehende „Stadtvilla“ mit einer Wohnfläche von 260 Quadratmetern besitzt acht Zimmer, zwei Bäder und einen großen, hohen Gewölbekeller. „Die Nachfrage von Interessenten war an den ersten Tagen überraschend groß, insbesondere von Einheimischen“, schildert Raveling. Von den meisten werde eine Wohnnutzung favorisiert, aber auch Gewerbe sei in dem Becker-Haus möglich.


„Ich fühle mich in Esens wohl und werde meinen Hauptwohnsitz hier behalten“, erklärte Cyrus Overbeck auf Nachfrage unserer Zeitung. Die Bärenstadt sei für ihn als „heimatlosen Halbperser“ zur lieb gewordenen Wahlheimat geworden, auch wenn er die fehlende Akzeptanz seiner Person in bestimmten Kreisen bedauere.


Das 2009 erworbene Haus in der Marktstraße mit Atelier und dem „Caféle“ will Overbeck behalten. Allerdings werde er auch in Zukunft berufsbedingt längere Zeiträume in größeren Metropolen verbringen. In Düsseldorf-Flingern habe er kürzlich ein neues Atelier eröffnet. Den Kaufpreis für das Becker-Haus rechtfertigt er mit den Restaurierungskosten von 250 000 Euro und der Zahlung von 124 800 Euro an die Stadt Esens.

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