Macher vor Ort
Wählen Sie den Suchtyp aus.
  • Website
  • Web
 
Bildergalerie
Bilder aktueller Veranstaltungen aus der Regionjetzt ansehen
Adventskalender
Der Online-Adventskalender vom HarlingerJetzt entdecken
Lesershop
„Handel im Wandel“ – Jetzt auch als Buch!zum Lesershop

Haushalt: „Kassensturz“ sorgt für gute Laune

Kämmerer Hans-Werner Arians berichtet über gute Haushaltslage in der Gemeinde Friedeburg

Von CHRISTIAN BEHRENDS
   |   
12.06.2013
[0]

 
Alleine 70 Prozent der hohen Gewerbesteuereinnahmen kommen aus Etzel.
FRIEDEBURG
 – 

Mittlerweile ist es kein großes Geheimnis mehr: Friedeburg ist eine der steuerstärksten Kommunen in Niedersachsen. Dies spiegelte sich auch in dem Bericht über die aktuelle Haushaltslage wider, der vom Kämmerer Hans-Werner Arians in der Finanzausschusssitzung vorgetragen wurde und für strahlende Gesichter sorgte. Im Gewerbesteuerbereich prognostiziert die Gemeinde nämlich Mehreinnahmen in Höhe von 615 000 Euro. Dies wäre eine Steigerung von 6,47 Prozent.


„Wie viel es schlussendlich sein wird, ist schwer einzuschätzen. Die Tendenz ist auf jeden Fall steigend“, so Arians, der nach momentanen Stand mit Einnahmen von 10 115 000 Euro aus Gewerbesteuern rechnet. „Alleine 70 Prozent davon kommen aus dem Kavernengebiet in Etzel“, erläutert der Kämmerer die hohe Zahl.


Wenngleich es bei den Einnahmen der Positionen Vergnügungssteuer (11 000 Euro) und Grundsteuer A (183 100 Euro) wohl keine nennenswerte Veränderungen geben wird, so sind bei den von Hundehaltern zu zahlenden Steuern, im Gemeindegebiet sind 1007 Hunde angemeldet, mit Mehreinnahmen von 1200 Euro zu rechnen. Sie belaufen sich für das aktuelle Haushaltsjahr somit voraussichtlich auf insgesamt 35 200 Euro. Bei der Grundsteuer B (Ansatz: 1 040 000 Euro) wird ein Minus von 23 800 Euro erwartet.


Insgesamt ist das Ergebnis mit Mehreinnahmen von 592 500 Euro sehr erfreulich. Diese wiederum ergeben zu erwartende Einnahmen aus eigenen Steuern von insgesamt 11 360 500 Euro.


Eine wesentliche Änderung wird es bei der Konzessionsabgabe für Strom geben, wo die Gemeinde anstelle von veranschlagten 530 000 Euro voraussichtlich 754 800 Euro, somit 224 800 Euro mehr, zahlen muss, was vor allen Dingen auf den gewerblichen Bereich zurückzuführen ist. 5100 Euro mehr zahlt die Gemeinde bei den Konzessionsabgaben für Gas (45 100 Euro). Die Gewerbesteuerumlage steigt um knapp acht Prozent von 1 610 200 Euro auf 1 738 700 Euro und ist die Kehrseite der Medaille. Denn, wer hohe Gewerbesteuereinnahmen verbucht, der muss auch eine dementsprechende Umlage abführen.


Die Prognosen bei der Kreisumlage mit 7 273 500 Euro und der Finanzausgleichsumlage mit 918 300 Euro sind nahezu identisch mit dem Haushaltsansatz. Es wird allerdings eine Steigerung bei der Umlage Entschuldungsfonds geben. Vorausgesagt werden 28 200 Euro, und somit 34,29 Prozent mehr wie veranschlagt.


Betrachtet auf die Gesamtentwicklung der genannten Einnahmen und Ausgaben rechnet die Gemeinde Friedeburg somit mit einem Überschuss von 6 607 100 Euro für das laufende Jahr, der somit um 544 200 Euro höher ist, als zu Beginn des Haushaltsjahres ermittelt wurde.







Leserkommentare


Noch keine Kommentare | Erstelle einen Kommentar
 

ePaper lesenePaper Grafik

Jetzt anmelden
Noch nicht überzeugt?
»Jetzt kostenlos testen!
 
WhatsApp-Service
 
Anzeige
 
 
 
 
Top-Services
Shop JW Blog Wsdh Rat
BL-Tipp Events Karriere Abo Meinung