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Viel Einfaches bei aller weltmännischen Werken

Neun Künstler stellen im Dornumer Wasserschloss bis zum 20. Juli aus – Finissage

Von HEIDI HINRICHS
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30.06.2013
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DORNUM
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„Meine entzückende Frau und ich haben ein Haus in der Bretagne und wir leben auch in Köln, ich bin gebürtig aus Essen und auch dort immer noch wöchentlich, weil meine Mutter da lebt“, erzählt Oliver Jordan, dessen wandfüllende Gemälde im Foyer des Dornumer Schlosses hängen. Es klingt bei allem „Weltmännischen“ ganz viel Einfaches, Bodenständiges mit, wenn die neun Künstler, die in diesem Jahr die 22. Dornumer Kunsttage bestreiten, aus ihrem Leben und von ihrer Arbeit erzählen.


Sie, die in aller Welt ausstellen, kommen gerne in das beschauliche Dornum und bei der Eröffnung der 22. Auflage im Wasserschloss fiel es den rund 100 Kunstinteressierten leicht, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, denn beim offiziellen Teil hatte Wolfgang Jacobs, Vorsitzender der Kunst- und Kulturfreunde, sie kurz und unterhaltsam vorgestellt. Ebenso unterhaltsam war auch die Irish-Folk-Band „Fairy Gold“, deren Dudelsackspieler bereits vor der Eröffnung feierlich über das Gelände schritt und auf das Kunstereignis einstimmte.


„Freuen Sie sich auf einen Dialog mit Künstlern, gehen Sie auf eine Entdeckungsreise“, lud Dornums Bürgermeister Michael Hook die Gäste ein. Dr. Friedrich Scheele, Vorsitzender des Museumsverbandes Niedersachsen, nutzte die Löwenskulpturen am Eingang zum Schloss als Bild für die „Höhle des Löwen“, in der sich Künstler und ihre Kunst häufig befinden, wenn es um Finanzierungen geht. Die Dornumer Kunsttage seien für den Küstenort ein Imagefaktor, so Scheele.


Im Rittersaal, dem Foyer, der Galerie im Treppenaufgang und im ersten Stock und im Innenhof sind die Werke der neun Künstler zu sehen. Thomas Ritter aus der Nähe von Hannover verbindet nach eigenen Worten „malerische Geste und Inhaltlichkeit“. Oliver Jordan, Köln und Bretagne, malt bis zu acht Meter hohe Gemälde, hat Porträts von Künstlern für die Philharmonie Dortmund geschaffen. Keramiken wie zum Beispiel von der Arche Noah stellt Jannie van der Well aus den Niederlanden aus. Christien Dutoit aus Belgien hat ihre Skulpturen zum Teil im Innenhof platziert. Ralf Douglas aus den USA brachte das Publikum zum Lachen, unter anderem, weil er meinte, dass er eigene Kunstwerke auch vernichtet, wenn sie überflüssig sind. Joan Moreno, ein in Gütersloh lebender Spanier, hat für Dornum 30 Zeichnungen zum Teil mit Beobachtungen an der Nordsee, kreiert. Gerlinde Creutzberg zeigt ihre detailreichen Werke und Gabriela Jolowicz überzeugt ebenfalls mit viel Detailliebe. Gennady Karabinskiy aus Russland will die künstlerischen Traditionen jüdischer Künstler wie Marc Chagall fortsetzen.


Mit einer Finnissage enden die Kunsttage am 20. Juli um 14 Uhr. Bis dahin haben die Besucher der Ausstellung Gelegenheit, auf bereitliegenden Karten den Künstler zu erwählen, der ihnen am meisten liegt. Der neue Kunstpreisträger wird dann am 20. Juli verkündet.







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