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Spiekerooger Umweltpreis 2013 für Jürgen Rullkötter

Langjährige wissenschaftliche Arbeit im Wattenmeer wird gewürdigt

STB
   |   
29.08.2013
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SPIEKEROOG
 – 

In einer öffentlichen Feierstunde wurde Anfang der Woche im Nationalpark-Haus Wittbülten der Spiekerooger Umweltpreis an Professor Jürgen Rullkötter, Universität Oldenburg, vergeben. Mit der Ehrung wurde die langjährige Forschungsarbeit im Wattenmeer des ehemaligen Leiters des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) gewürdigt. Der Oldenburger Professor war Initiator des 2002 errichteten Messpfahls an der Westküste der Nordseeinsel. Seither werden in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark-Haus wichtige Messdaten aus dem Wattenmeer an die Universität Oldenburg weitergeleitet.


Der Spiekerooger Umweltpreis wird bereits zum fünften Mal von der Spiekerooger Umweltstiftung vergeben. Die Stiftung, gegründet von Dr. Otmar Franz, hat sich zum Ziel gesetzt, den Umwelt-, Landschafts- und Naturschutz auf der Nordseeinsel zu unterstützen.


In diesem Jahr fand die Preisverleihung in den Räumen des Nationalpark-Hauses Wittbülten statt, welches als Bildungsstätte wichtige Arbeit im Bereich der Umweltbildung und des Naturschutzes leistet. Mit der Vergabe der Umweltpreise werden Projekte gewürdigt, die zum Umweltschutz beitragen. Dabei soll besonders das Engagement von Schülern und Jugendlichen berücksichtigt werden.


Einer der drei 2. Preise ging daher auch an vier Schüler der Hermann-Lietz-Schule. Juliane Bellstedt, Tammo Bergmann, Leentje Brings und Alina Eisengarten wurden für ihre Teilnahme an der Insel-Uni, die vom Inselinternat bereits zum zweiten Mal in den Forschungsräumen des Wittbülten angeboten wurde, ausgezeichnet. Einen weiteren 2. Preis erhielt Dr. Jürgen Köster für die Integration des Standortes Spiekeroog in die ICBM Summer School, die im August für eine Woche auf der Insel geforscht hatte. Der Spiekerooger Gastronom Dirk Nannen wurde mit einem 2. Preis für sein Engagement bei den Strandsäuberungsaktionen der Surfrider Foundation 2012 und 2013 gewürdigt.


Zwei weitere Schulklassen vom Festland wurden für ihr Engagement zur Eindämmung und Beseitigung der Späten Traubenkirsche auf Spiekeroog ausgezeichnet. Beide Schulen, die Hermann-Lietz-Schule Bieberstein und die Michaelschule aus Hamburg, hatten während ihres Inselaufenthaltes in der direkten Umgebung der Hermann-Lietz-Schule und hin zur schützenswerten Ostplate das rasch wachsenden Rosengewächs, welches die einheimische Flora verdrängt, beseitigt.


Die Initiatoren der Spiekerooger Umweltstiftung wünschen sich auch für die kommenden Jahre so ein umfangreiches Engagement im Bereich des Umweltschutzes.







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