Macher vor Ort
Wählen Sie den Suchtyp aus.
  • Website
  • Web
 
Bildergalerie
Bilder aktueller Veranstaltungen aus der Regionjetzt ansehen
Adventskalender
Der Online-Adventskalender vom HarlingerJetzt entdecken
Lesershop
„Handel im Wandel“ – Jetzt auch als Buch!zum Lesershop

In Stedesdorf sollen bald wieder Züge halten

Gemeinderat hat entsprechenden Antrag an Landesnahverkehrsgesellschaft gerichtet

AH
   |   
31.10.2013
[0]

Mit Spannung wird die zweite Untersuchung zu den verbliebenen Schienenprojekten im Raum Esens verfolgt.
STEDESDORF
 – 

Die Gemeinde Stedesdorf hofft auf ein Programm der neuen rot-grünen Landesregierung. Das Land Niedersachsen prüft zurzeit intensiv die Reaktivierung von Bahnstrecken und Bahnhöfen beziehungsweise Haltepunkten. Seit Ende August liegt der zuständigen Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) Niedersachsen in Hannover auch ein Antrag aus der Gemeinde Stedesdorf vor. Das erklärt Bürgermeister Helmut Oelrichs nach einer Sitzung des Gemeinderates Stedesdorf.


„In dem Antrag schlägt der Gemeinderat die erneute Prüfung der Reaktivierung des ehemaligen Haltepunktes Stedesdorf vor“, so der Bürgermeister weiter. In dem Schreiben an die LNVG weist die Gemeinde unter anderem darauf hin, dass bereits vor rund 15 Jahren eine erste Untersuchung durchgeführt worden ist, die ganz knapp positiv war, aber weiteren Untersuchungsbedarf deutlich machte.


Der damals ebenfalls untersuchte Haltepunkt in Burhafe war hingegen klar positiv und wurde zeitnah reaktiviert und im Dezember 2005 wiedereröffnet.


Die Entfernungsvorgaben der LNVG von mindestens drei Kilometern Entfernung zu anderen Haltepunkten werden von Stedesdorf mit 3700 Metern (Luftlinie) bis zum Haltepunkt Burhafe und 3400 Metern (Luftlinie) bis zum Haltepunkt Esens erfüllt. Zudem sind in den letzten Jahren etliche Wohnhäuser sowie der Dorfplatz, der Kindergarten und eine Sporthalle neu gebaut worden.


Ein Bahn-Haltepunkt würde den Dorfkern zusätzlich aufwerten und könnte positive Impulse für den weiteren Wohnungsneubau und die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde liefern. Zudem würde neben der örtlichen Bevölkerung auch der Tourismus von dem Haltepunkt in Stedesdorf profitieren. „Eine Realisierung des Haltepunktes in Stedesdorf steht und fällt allerdings mit einer positiven Entscheidung zur möglichen Reaktivierung der Bahnstrecke Esens-Dornum-Norden oder der Neubaustrecke Esens-Bensersiel“, macht Helmut Oelrichs deutlich.


Mit Spannung erwarte man daher in der Gemeinde Stedesdorf die Ergebnisse der zweiten Untersuchungsrunde zu den Strecken von Esens nach Dornum-Norden und nach Bensersiel, heißt es in einer Pressemitteilung des Gemeinderates Stedesdorf.


Wie berichtet, wurden bis Mitte September 78 Bahnstrecken und eine große Anzahl zu prüfender Bahnhaltepunkte bei der LNVG angemeldet. Der Lenkungsausschuss hat zwischenzeitlich die Vorschläge in mehreren Sitzungen geprüft und dann eine Vorauswahl zwecks näherer Betrachtung erstellt. Wie am 22. Oktober vom Wirtschaftsministerium des Landes Niedersachsen verkündet wurde, sind in der zweiten Untersuchungsrunde noch 28 Bahnstrecken – darunter Esens-Bensersiel und Norden-Dornum-Esens – sowie noch 36 zu prüfende Bahnhaltepunkte, darunter befindet sich auch Stedesdorf, verblieben.


Aufgrund des starken Gleisrückbaus in den Bahnhöfen Wittmund und Jever gibt es auf der Strecke bis Sande nur noch den Kreuzungsbahnhof in Schortens-Heidmühle. Daher konnte seit 2001 auch nur maximal ein Haltepunkt reaktiviert werden (Burhafe). Weitere Haltepunkte sind ohne neue Kreuzungsbahnhöfe, auch in der Zukunft, nicht mehr realisierbar.


Für den Fall, dass die Küstenbahn Norden-Dornum- Esens reaktiviert werden sollte oder aber die Neubaustrecke von Esens nach Bensersiel realisiert würde, bestünde die Chance, auch Stedesdorf sowie gegebenenfalls auch Blersum und Ostiem (Nordfrost) wieder an das Bahnnetz anzuschließen.


Denn eines ist sicher: Wenn die Bahnstrecke von Esens nach Dornum oder nach Bensersiel verlängert wird, muss zwangsläufig wieder ein Kreuzungsbahnhof in Jever und/oder Wittmund eingerichtet werden. Dadurch wird dann das Zeitfenster wieder groß genug, um auch noch weitere Haltepunkte wie Stedesdorf auf dem Streckenabschnitt von Schortens-Heidmühle bis nach Esens zu bedienen.







Leserkommentare


Noch keine Kommentare | Erstelle einen Kommentar
 

ePaper lesenePaper Grafik

Jetzt anmelden
Noch nicht überzeugt?
»Jetzt kostenlos testen!
 
WhatsApp-Service
 
Anzeige
 
 
 
 
Top-Services
Shop JW Blog Wsdh Rat
BL-Tipp Events Karriere Abo Meinung