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Gewitztes Damenquartett auf Gaunertour

Holtriemer Theatergruppe feierte eine schwungvolle Premiere mit „Vadder nödig söcht“

Von GRITJE PETERS
   |   
09.02.2014
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Damenquartett spinnt einen Racheplan. Auf der Bühne kommen Witz, bunte Kostüme, männliche Naivität und weiblicher Spürsinn zusammen.
WESTERHOLT
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„Eine charmante und kalorienreiche Kriminalkomödie“, so preist Tjark Heinks, Vorsitzender der Plattdütsch Theatergrupp Holtriem, das Stück von Hans Schimmel in der niederdeutschen Übersetzung von Wolfgang Binder an, die im voll besetzten Saal der Westerholter David-Fabricius-Ganztagsschule gezeigt wird.


Herzlich begrüßen die ehrenamtlichen Vereinsmitglieder – alle in roten Polohemden und mit plattdeutscher Sprache – die Zuschauer am Eingang. 30. Geburtstag feiert die Spielgruppe in diesem Jahr. Luftballons mit der Zahl zeugen von langjähriger Freude am plattdeutschen Theater. Heinks weist darauf hin, dass nach Abspiel die „Bühnenmöbel mit Theatererfahrung“ ersteigert werden können.


Der Vorhang öffnet sich: Das Bühnenbild vermittelt achtbare Hotelatmosphäre. Familie Schnakenbeck ist mit viel krimineller Energie ausgestattet. Die vier durchtriebenen Ladys drehen ein Ding nach dem anderen. Oberhaupt des Clans ist Oma Frieda (Gerda Köhler) als unbestrittene Chefin des Quartetts. Ihre Tochter Lieselotte (Jutta Freudenberg) und Enkelin Carina (Michaela Fleßner), wunderbar in ihrer Doppelrolle als Mandy Krause, unterstützen die Ganoventätigkeiten. Tochter Emma wird gespielt von Heike Weber, die mit gesegnetem Appetit und trockenem Humor das Publikum begeistert: „Immer ist die Couch besetzt. Meine Kalorien haben gar keine Zeit sich zu entfalten.“


Als sich neue Kunden für ein allzu teures Coaching anmelden und sich als alte Bekanntschaften und potenzielle Väter für Carina herausstellen, spinnt das Damenquartett einen Racheplan. Frank Meyer-Doncks als femininer Paradiesvogel sowie Focko Köhler und Ralf Erdmann als geschäftige Sakko-Träger mischen die Szenerie kräftig auf. Helga Wiebersiek mimt die adlig-arrogante Schwiegermutter von Carina, Holger Flick ihren soliden Sohn. Erstmals auf der Bühne steht Monja Jochims. Niedlich stellt sie das arglos-gerissene Zimmermädchen Sophie dar. Heike Weber alias Emma bringt die Ereignisse gewohnt herb auf den Punkt: „Is dat hier een Schlosshotel oder een Doll-huus?!“


Ein herrliches Ensemble hat sich unter der Regie von Heyo Schröder in Westerholt zusammen gefunden. Aber nicht nur auf der Bühne legen sich die Darsteller mächtig ins Zeug, auch im Hintergrund haben zahlreiche ehrenamtliche Helfer mit angepackt.


Viel Witz, bunte Kostüme, männliche Naivität und weiblicher Spürsinn bescheren dem Zuschauer einen kurzweiligen Theaterabend. Ein Zuschauer zieht schon in der Pause sein Fazit: „So herzhaft gelacht habe ich lange nicht mehr. Da werden die Lachmuskeln morgen noch wehtun.“


Weitere Aufführungen sind Freitag, 14. Februar, Sonnabend, 15. Februar, Sonntag, 16. Februar, Freitag, 21. Februar, Sonnabend, 22. Februar, Freitag, 28. Februar, und Sonnabend, 1. März. Die Aufführungen beginnen jeweils um 20 Uhr in der Pausenhalle der David-Fabricius-Schule in Westerholt. Erhältlich sind die Theaterkarten im Rathaus der Samtgemeinde Holtriem unter Telefon 04975 / 919315 sowie bei Wilmine Heinks unter Telefonnummer 04975 / 8725.







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