Macher vor Ort
Wählen Sie den Suchtyp aus.
  • Website
  • Web
 
Bildergalerie
Bilder aktueller Veranstaltungen aus der Regionjetzt ansehen
Adventskalender
Der Online-Adventskalender vom HarlingerJetzt entdecken
Lesershop
„Handel im Wandel“ – Jetzt auch als Buch!zum Lesershop

Sparkasse dünnt ihr Geschäftsstellennetz aus

Vorstandsvorsitzender: „Es war keine einfache Entscheidung“

AH
   |   
03.08.2014
[0]

NEUHARLINGERSIEL/OSTFRIESLAND
 – 

Die Gremien der Sparkasse LeerWittmund haben die Zusammenlegung verschiedener Geschäftsstellen in den Landkreisen Leer und Wittmund beschlossen. Betroffen sind in erster Linie Orte im Landkreis Leer. Doch auch in Neuharlingersiel und in der Stadt Wittmund wird abgebaut. Alle Zusammenlegungen sind für den 5. September geplant.


Es sei keine einfache Entscheidung gewesen, die der Verwaltungsrat und der Vorstand der Sparkasse LeerWittmund getroffen hätten. „Wir möchten jedoch nicht erst dann reagieren, wenn unter Druck gehandelt werden muss. Die Sparkasse LeerWittmund kann ihre gemeinwohlorientierte Rolle flächendeckend nur ausüben, wenn sie auf das veränderte Kundenverhalten und demografische Entwicklungen reagiert, um weiterhin und dauerhaft auf finanziell gesunder Basis agieren zu können“, begründet der Vorstandsvorsitzende Heinz Feldmann diese strategisch notwendige Weichenstellung in einer am Sonnabend verbreiteten Pressemitteilung des Instituts.


Zusammengelegt mit den nächstliegenden Geschäftsstellen werden nach Sparkassen-Angaben die personenbesetzten Geschäftsstellen Bingum, Ditzum, Ditzumerverlaat, Wymeer, Collinghorst, Warsingsfehn, Veenhusen, Hollen und Neuharlingersiel sowie die SB-Geschäftsstellen Holtland, Klinikum Leer und Langeoogstraße in Wittmund. In Neuharlingersiel soll eine SB-Geschäftsstelle eingerichtet werden.


Die Maßnahmen seien in erster Linie eine Reaktion auf verändertes Kundenverhalten. Die digitale Revolution habe auch in der Bankenbranche Einzug gehalten. Internet, Tablet-Computer und Smartphones sorgten dafür, dass sich so mancher Kunde den Gang zur Filiale spare. Es hätten aber auch „betriebswirtschaftliche Aspekte die Entscheidung beeinflusst“. Insbesondere habe der regulatorische Aufwand der Bankenvorschriften seinen Höhepunkt noch nicht erreicht und bindee hohe fachliche und personelle Ressourcen. Die immer umfangreichere nationale und europäische Bankenregulierung entwickele sich zum Kosten- und Strukturtreiber.


Bei den Geschäftsstellen, die jetzt mit anderen zusammengelegt würden, stünden die Kosten „in keinem adäquaten Verhältnis zur Kundenfrequenz“. Bei einem Überfall auf die Sparkasse in Hollen habe sich zudem gezeigt, dass gerade kleine mit maximal ein bis zwei Beschäftigten besetzte Geschäftsstellen diesem Risiko ausgesetzt seien. In den zusammengelegten Sparkassengeschäftsstellen würden Kompetenzen gebündelt.


Die Sparkasse werde mit weiterhin 41 Geschäftsstellen über das dichteste Filialnetz in der Region verfügen, heißt es in der Pressemitteilung. Die betroffenen Mitarbeiter würden in die Nachbargeschäftsstellen wechseln, Bürgermeister und Kunden seien im Vorfeld informiert worden.







Leserkommentare


Noch keine Kommentare | Erstelle einen Kommentar
 

ePaper lesenePaper Grafik

Jetzt anmelden
Noch nicht überzeugt?
»Jetzt kostenlos testen!
 
WhatsApp-Service
 
Anzeige
 
 
 
 
Top-Services
Shop JW Blog Wsdh Rat
BL-Tipp Events Karriere Abo Meinung