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Drei Stunden Authentizität und Wohnzimmeratmosphäre

Patricia Kelly begeisterte 150 Besucher in der Diskothek „Tunis“ in Marx – Künstlerin überraschte mit Offenheit

CBE
   |   
25.03.2012
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MARX
 – 

Alte Koffer, ein Kleiderständer, Hochzeitsfotos oder ein Bild von Jesus Christus sind keineswegs typische Gegenstände, die eine Konzertbühne schmücken. Und vielleicht gerade deswegen hatte sich Patricia Kelly für diese Bühnenausstattung entschieden. Die eigenwillige Dekoration spiegelte auf jeden Fall die Einzigartigkeit der Vollblutmusikerin wieder, die 150 Konzertbesucher am Sonnabend in der Diskothek „Tunis“ in Marx hautnah miterlebten.


Viel mehr noch: Patricia Kelly überraschte mit ihrer Offenheit und Menschlichkeit, die sie ebenso vom Publikum zurückbekam. „Ihr seit schon ein bisschen wie wir Iren. Das gefällt mir“, stellte die 42-Jährige schnell fest, reagierte professionell auf Zwischenrufe aus dem Publikum und baute diese spontan in ihr aktuelles Programm „Songs & Stories“ ein. Ein männlicher Zuhörer, er hörte auf den Namen Diddi, schien besonders angetan von der Künstlerin gewesen zu sein und machte des Öfteren auf sich aufmerksam.


So entwickelte sich über das fast dreistündige Konzert ein nicht ganz ernst gemeinter Schlagabtausch zwischen den beiden, welcher Kelly sichtlich viel Spaß bereitete. Diese Freude wurde durch temporeiche Nummern wie „No Lies“ oder auch „Explosions“ noch einmal gesteigert. Meist waren es allerdings gefühlvolle Balladen, immer in Verbindung mit sehr persönlichen Geschichten und Anekdoten aus ihrem bewegten Leben, mit denen sich Patricia Kelly an das Publikum wandte.


So erzählte die zweifache Mutter von einer Gegebenheit, die die bekennende Flohmarkt-Liebhaberin neulich mit ihrer Familie auf einem Trödelmarkt erlebte, als sie sich dort ein pinkfarbenes Hollandfahrrad kaufte. „Mein Mann hat dem Händler wohl zu viel Geld gegeben. Er rannte hinter uns her, um uns das Geld wiederzugeben. Was für ein ehrlicher Mann“. Danach stimmte sie das Lied „Honest Worker“ an, was soviel heißt wie ehrlicher Arbeiter und aus der Zeit stammt, als Patricia Kelly noch zusammen mit ihren Geschwistern als Straßenmusiker durch die ganze Welt tingelte. Stücke wie „Hiroshima I´m sorry“ oder „House on the ocean“ schlossen sich an und wurden textsicher von den Fans, darunter auch Gäste aus den Niederlanden, mitgesungen.


Doch auch die Zeit ihres großen Durchbruchs ließ das Mitglied der berühmten Kelly Family nicht unter den Tisch fallen. Wenngleich sich die neunköpfige Musikgruppe von der Fanhysterie Mitte der 1990er Jahre oft regelrecht erdrückt fühlte, und ein Großaufgebot von Bodyguards zum täglichen Leben der Kelly-Geschwister dazu gehörte, so möchte Patricia Kelly diese Zeit nicht missen und gab „It`s ok now“ zum Besten.


Schlussendlich war es der achtjährige Lukas, der das Konzert so schnell wohl nicht vergessen wird. Er übergab der Sängerin mit Gänsehautstimme eine Rose aus Schokolade. Patricia Kelly war gerührt und drückte dem jungen Fan einen Kuss auf die Wange. Trotz ihres großen Erfolgs mit über 20 Millionen verkauften Tonträgern ist Patricia Kelly auf dem Boden geblieben und zeigte sich nicht nur mit dieser Geste in Marx von ihrer menschlichen Seite.







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