Macher vor Ort
Wählen Sie den Suchtyp aus.
  • Website
  • Web
 
Bildergalerie
Bilder aktueller Veranstaltungen aus der Regionjetzt ansehen
Adventskalender
Der Online-Adventskalender vom HarlingerJetzt entdecken
Lesershop
„Handel im Wandel“ – Jetzt auch als Buch!zum Lesershop

Reflexion über zentrale Fragen der Menschheit

Symbolik und Hintersinn – Ausstellung des Esenser Künstlers Gerd Rokahr in der Städtischen Galerie „Müllerhaus“

AH
   |   
08.08.2012
[0]

 
Die Ausstellung „Symbolik und Hintersinn“ zeigt 50 ausgewählte Grafiken aus fünf Jahrzehnten.
ESENS
 – 

Der Esenser Künstler Gerd Rokahr zeigt vom 12. August bis 18. Oktober grafische Arbeiten aus fünf Jahrzehnten in der Galerie „Müllerhaus“, die dem Museum „Leben am Meer“ in der Peldemühle in Esens angeschlossen ist.


Die Ausstellung mit 50 ausgewählten Grafiken zum Thema „Symbolik und Hintersinn“ ist wie eine Zeitreise durch sein künstlerisches Schaffen. Seine Reflexion über „zentrale Fragen der Menschheit“ und ihre Gestaltung mit bildnerischen Mitteln schließt die Betrachtung und fantasievollen Darstellungen des Alltäglichen, Rätselhaften und Unverständlichen im Kleinen mit ein.


Der Autor und Grafiker Gerd Rokahr stellt deshalb auch über seine künstlerische Arbeit einen Wahlspruch der Landesgeschichtsforschung: „In Grenzen unbegrenzt“.


Wie Ehnt Ulfers Janssen einmal kommentierte: „Was in der Literatur das Lesen zwischen den Zeilen, ist auf den Bildern von Gerd Rokahr das Sehen in den Auslassungen. Rokahr beweist damit, dass man auch in der bildenden Kunst auf der dem Maler seit Jahrhunderten vorgegebenen planen Fläche neue Ausdrucksmöglichkeiten finden kann.“


Der Linolschnitt und Radierungen sind seine bevorzugten Techniken, die er in kleinsten Auflagen auf der Kupferdruckpresse in seiner Werkstatt daheim druckt.


„Es war keinesfalls leicht, aus dem umfangreichen Werksverzeichnis der Grafiken von Gerd Rokahr eine Auswahl zu treffen – am liebsten hätte ich sie alle gezeigt. Einige Bilder sind bereits Leihgaben aus dem Kunsthaus Leer – Archiv für Kunst aus Ostfriesland – die ich unbedingt dabei haben wollte“, so Ida Oelke vom Arbeitskreis um die Galerie Müllerhaus. Die Kunsthistorikerin Susanne Augat ist Leiterin des Kunsthauses Leer und gibt zur Eröffnung am 12. August um 11.30 Uhr eine kleine Einführung.


Gerd Rokahr wurde 1942 in Hannover geboren und studierte von 1962 bis 1966 Malerei und Grafik an der Staatlichen Kunstschule Bremen bei Winfred Gaul und Karl Heinrich Greune.


1967 erhielt er ein Förderstudium an der Staatlichen Kunstschule Bremen sowie eine „Künstlerförderung“ durch den Senator für das Bildungswesen Bremen. Als freischaffender Maler und Grafiker arbeitete er von 1968 bis 1971 in Bremen und Esens und später bis 2001 als Kunsterzieher an der Carl-Gittermann-Realschule Esens.


Seit 1976 ist er Mitglied des Bundes Bildender Künstlerinnen und Künstler. Das Verzeichnis verweist auf zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in namhaften Institutionen im In- und Ausland.


Einzelausstellungen zählen unter anderem Präsentationen in Bremen (Kunstschau Böttcherstraße, Galerie Werkstatt, Galerie „Gruppe Grün“), in Bremerhaven (Kabinett für aktuelle Kunst), in Erlangen (Galerie Beck), in Wuppertal (Von-der-Heydt-Museum), aber auch in Esens (Theodor-Thomas-Halle, „Im Giebel“) und Leer (Barromäushospital) und Wilhelmshaven (Stadttheater).


Ausstellungsbeteiligungen führten den Künstler unter anderem nach Amsterdam (Galerie K 276), Basel (Galerie Alioth), Berlin (Neue Gesellschaft für Bildende Kunst), Bochum (Städtische Galerie), Bremen (Kunsthalle, Städtische Galerie am Buntentor), Bremerhaven (Kunsthalle), Delfzijl (Kulturzentrum Molenberg), Krakau (Galerii Klubu Dziennikarzy), Kyoto (Kyoto City Fushimi Youngmen and Women House), München (Haus der Kunst) sowie nach Nottingham (Bertrand Russell House) und Oslo (Henie-Onstad-Artcenter).


Begleitend zur Ausstellung gibt es das Werksverzeichnis „Gerd Rokahr Druckgraphik“ aus dem Jahr 2008. Exklusiv in der Ausstellung wird das Buch mit einem handsignierten Original-Linoldruck als Beilage verkauft. Zahlreiche Werke seines Schaffens befinden sich heute in öffentlichem Besitz, unter anderem der Hochschule für Künste, Bremen, beim Senator für das Bildungswesen, Bremen, dem „Artist’s Books Archive“, Edewecht, und „The State Museum“ in Majdanek, Lublin.


Die Städtische Galerie „Müllerhaus“ im Museum „Leben-Am-Meer“ in Esens ist täglich außer montags von 10-17 Uhr geöffnet. Mehr unter


www.müllerhaus-esens.de






Leserkommentare


Noch keine Kommentare | Erstelle einen Kommentar
 

ePaper lesenePaper Grafik

Jetzt anmelden
Noch nicht überzeugt?
»Jetzt kostenlos testen!
 
WhatsApp-Service
 
Anzeige
 
 
 
 
Top-Services
Shop JW Blog Wsdh Rat
BL-Tipp Events Karriere Abo Meinung