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„Holtriemer Theater ist hier bereits Kult“

Seit Oktober proben die Spielleute für die acht Aufführungen von „Well glövt al an Geister“

Von FRIEDERIKE DEJAN
   |   
16.01.2013
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Ein lustiges Stück über einen Herzensbrecher, der verunglückt und auf wundersame Weise wieder auf die Erde zurückkommt.
HOLTRIEM
 – 


„Seit 2002 versuchen wir nun schon, modernere und vor allem jüngere Stücke zu spielen“, erklärt der Vorsitzende der Theatergruppe Tjark Heinks. Und das habe sich bewährt, denn besonders freitags und samstags seien auch viele junge Leute unter den Zuschauern. „Unser Heimattheater ist hier eben schon fast Kult“, freut sich Heinks. Das zeigt natürlich auch die Resonanz der vielen Besucher: „Die Premiere ist meistens nicht so gut besucht, weil die Leute noch sehr skeptisch sind“, weiß der Vorsitzende der Theatergruppe. „Aber dafür ist die Teilnahme an den Wochenenden immer groß. Von den 267 Plätzen sind eigentlich immer mehr als 200 besetzt.“ Und darauf hofft Tjark Heinks auch in diesem Jahr wieder.


Seit vier Monaten üben die jungen und alten Theaterspieler schon für das Stück, das bereits im Sommer ausgewählt wurde. Seit dem neuen Jahr treffen sie sich drei Mal die Woche, damit alles perfekt sitzt. Aber nicht nur kleine Textpatzer werden derzeit noch ausgemerzt, sondern auch dem Bühnenbild wird der letzte Schliff verliehen. „Marianne Daro malt noch das letzte Bild für die Aufführungen. Auch der Kamin und die Tapezierungen sind noch nicht ganz fertig“, erzählt Heinks. Hier sind viele tatkräftige Helfer mit am Werk, die bei der Fertigstellung der Requisiten mit anpacken.


Bei den Proben sei bis jetzt so gut wie alles glatt gelaufen, so Heinks. Nur eines ist unglücklich: „Die Wittmunder Theatergruppe führt dasselbe Stück auf wie wir. Als wir das durch die Zeitung erfahren haben, was es natürlich schon viel zu spät, etwas neues einzustudieren“, berichtet der Vorsitzende der Plattdeutschen Theatergruppe. Aber Heinks glaubt, dass dieser Zwischenfall für beide Seiten gar nicht so schlimm sei: „Trotzdem haben wir auch in diesem Jahr gute Vorbestellungen und auch unsere Stammbesucher aus Blersum, Willen und Co. kommen wieder zu uns.“ Außerdem müsse das Stück besonders gut sein, wenn gleich zwei Theatervereine es auswählen.


„Außer einem tollen Stück haben wir auch eine spitzenmäßige Bühne“, sagt Heinks lächelnd. Eine professionelle Beleuchtungsanlage, erhöhte Sitzreihen und vor allem viel Platz hat die Aula der David-Fabricius-Oberschule in Westerholt, in der das Theater traditionell ab dem zweiten Februarwochenende stattfindet. Auch eigene Räume für diverse Materialien der Theatergruppe und Umkleidekabinen stehen dort zur Verfügung. Auch ein separater Raum, in dem bei den Aufführungen erfrischende Getränke und kleine Snacks für den Hunger zwischendurch für die Zuschauer angeboten werden, fehlt hier nicht.


Insgesamt werden bei den Aufführungen acht Spieler in die Geisterwelt abtauchen und die Zuschauer zum Lachen bringen. Gespielt wird am 9., 15., 16., 17., 22. und 23. Februar sowie am 1. und 2. März jeweils um 20 Uhr in der Aula der Westerholter Oberschule. Eintrittskarten sind im Holtriemer Rathaus bei Traute Wiemken und Marion Bents sowie bei Wilmine Heinks in der Esenser Straße 76 erhältlich.







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