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Wenn ein Engel auf den Geist wartet

Nach gelungener Premiere am Wochenende drei Aufführungen von „Well glövt al an Geister“

BUM
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14.02.2013
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Jeder Darsteller musste einmal auf der Bühne gestanden haben – dann war es mit der Nervosität vorbei.
WESTERHOLT
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Auch wenn sie zuletzt fast täglich geprobt hatten – die Nervosität wollte sich bei den Darstellern der Plattdeutschen Theatergruppe Holtriem vor der Premiere ihres neuen Stücks „Well glövt al an Geister“ in der Aula der David-Fabricius-Schule in Westerholt lange nicht legen. Erst nachdem jeder Beteiligte jedenfalls einmal auf der Bühne gestanden hatte, war es damit vorbei. Und am Ende waren nicht nur sie zufrieden, sondern auch die rund 230 Besucher in der nicht ganz ausverkauften Aula, die am Ende begeistert applaudierten.


Es hat schon fast Tradition, dass Premierenvorstellungen der Holtriemer Theatergruppe nicht ausverkauft sind, was sich dann aber bei den anschließenden Vorstellungen in aller Regel ändert. So gibt es für die heutige Aufführung nur noch wenige Karten, der Sonnabend ist bereits gänzlich ausverkauft und für Sonntag gibt es auch nur noch eine geringe Zahl von Tickets.


Die plattdeutsche Geschichte „Well glövt al an Geister“ aus der Feder von Uschi Schilling, die Wolfgang Binder ins Plattdeutsche übersetzte, spielt im modernen Wohnzimmer im Hause der jungen Geschäftsfrau Eva Hartling. Die junge Frau lebte hier acht Jahre lang mit Thomas Hartog zusammen. Wenn sich der Vorgang öffnet herrscht große Trauer. Thomas Hartog ist bei einem schweren Verkehrsunfall tödlich verunglückt. Allerdings muss Eva Hartling dann erfahren, dass sie all die Jahre mit einem Casanova zusammen gelebt hat. Während sie ihr ganzes Vermögen in seine Firma gesteckt hat, hat er sie betrogen. Als sie dann auch noch verdächtigt wird, bei dem Verkehrsunfall nachgeholfen zu haben und die Verwandten ihres Lebensgefährten, Willi Hartog und Ehefrau Hilde, es auf das vermeintliche Erbe abgesehen haben, bekommt Thomas Hartog als Geist noch einmal die Chance, alles ins Reine zu bringen. Schafft er dieses nicht innerhalb von 48 Stunden, so bleibt ihm die Himmelstür für immer verschlossen und der Engel, der auf den Geist von Thomas wartet, wartet umsonst. Auch wenn sich noch verschiedene Nebenhandlungen entwickeln, die ein Happy-End scheinbar unmöglich erscheinen lassen, so entwickelt sich am Ende natürlich alles zum Guten.


Auf dem amüsanten Weg dahin, haben sich die Holtriemer obendrein einiges einfallen lassen. So setzen sie auch „Spezial-Effekts“, wie beispielsweise eine Nebelmaschine ein.


Zum Besten geben die Holtriemer ihr Stück noch an den folgenden Wochenenden bis zum 2. März. Karten gibt es in den bekannten Vorverkaufsstellen im Rathaus der Samtgemeinde Holtriem (Telefon 04975 / 919315) oder bei Wilhelmine Heinks in Utarp (Telefon 04975 / 8725).







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