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Fregatte „Baden-Württemberg“ wird ein Teil der Flotte

Deutsche Marine leitet neue Ära ein – Verteidigungsministerin bei der Indienststellung des Schiffes

JW
   |   
11.06.2019
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WILHELMSHAVEN
 – 

Es ist ein ganz besonderer Tag für die Deutsche Marine, der Montag, 17. Juni: In Wilhelmshaven stellt sie im Beisein von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen die Fregatte „Baden-Württemberg“ in Dienst, die erste von vier Fregatten der Klasse F 125; sie ist dann das modernste Schiff der fahrenden Flotte.


Die „Baden-Württemberg“ wird es die erste Fregatte sein, die mit einem Mehrbesatzungskonzept betrieben wird, statt eine feste Besatzung an Bord zu haben. Die hochmoderne und dennoch robuste Technik macht die Intensivnutzung mit bis zu zwei Jahren Stehzeit im Einsatzgebiet ohne planmäßigen Werft-Aufenthalt möglich. Dank des hohen Automatisierungsgrads können die Schiffe zudem mit einer Besatzungsstärke von nur 120 Männern und Frauen zur See fahren. Zum Vergleich: die „älteren“ Fregatten der Deutschen Marine benötigen noch fast doppelt so viel an Besatzung. Mit den Fregatten der Klasse 125 gewinnt die Marine die Fähigkeiten zur weitreichenden taktischen Feuerunterstützung von Heereskräften an Land sowie zur Abwehr asymmetrischer Bedrohungen. Mit den vier sogenannten Buster-Booten und den Bordhubschraubern verfügt jede Fregatte neben einer erweiterten Aufklärungs- und Waffenreichweite über Möglichkeiten, um eigene Spezialkräfte zur Rettung und Evakuierung, zur bewaffneten Rückführung sowie zu Operationen gegen gegnerische Kräfte einsetzen zu können. Mit den Marinehubschraubern sind sie zudem in der Lage, in einen modernen U-Jagd-Verbund eingebunden zu werden.


Jede Kammer für die Besatzung ist mit einer Nasszelle ausgestattet und verfügt über eine Internetverbindung, die es den Soldatinnen und Soldaten ermöglicht, mit Angehörigen in Verbindung zu bleiben. „Die Freude ist sehr groß, allen voran bei den Erstbesatzungen. Sie haben in den letzten Jahren enorm viel Energie und Arbeit aufgewendet, um diese neue Schiffsklasse in Fahrt zu bringen. Sie haben dabei sehr wertvolle Expertise für die Flotte aufgebaut. Es freut mich persönlich für diese Männer und Frauen, dass sie nun die Früchte ihrer Arbeit ernten können und die erste Einheit in den Dienst der Flotte bringen.“, erklärt Flottillenadmiral Ralf Kuchler (49).







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Autor des Artikels
Jeversches Wochenblatt (JW)
Jever

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