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Gerichtsurteil kippt Strandgebühr im Wangerland

Bundesverwaltungsgericht entscheidet über freien Strandzugang

JW
   |   
14.09.2017
[0]

 
WANGERLAND/LEIPZIG
 – 

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am Mittwoch entschieden, dass die Einzäunung und Bewirtschaftung nahezu des gesamten Meeresstrandes der Gemeinde Wangerland als kostenpflichtiges kommunales Strandbad rechtswidrig ist. Das teilte das Gericht in einer Pressemitteilung mit.


Nicht von der Bade-Infrastruktur geprägte Flächen dürften unentgeltlich zum Baden und Spazierengehen betreten werden. Nur für Strandabschnitte die mit Einrichtungen für den Badebetrieb und den Betrieb des Strandbades, wie beispielsweise Sanitäranlagen oder Kioske, ausgestattet seien, dürfte weiterhin Eintrittsgeld genommen werden.


Mit diesem Grundsatzurteil ist der jahrelange Rechtsstreit der Initiative Freie Strände für freie Bürger um den Schortenser Kommunalpolitiker Janto Just gegen die friesische Gemeinde Wangerland nun erstmal beendet. Zuvor waren Just und seine Mitkläger mit ihren Klagen bislang in drei Instanzen gescheitert – vor dem Amtsgericht Jever, dem Verwaltungsgericht Oldenburg und dem Oberverwaltungsgericht in Lüneburg.


Dieses Urteil hat nun weitreichenden Folgen, auch andere Gemeinden entlang der Nord- und Ostseeküste müssen nun prüfen, ob das Verlangen von Eintrittsgeldern bei Tagesgästen rechtens ist.


Ausführliche Informationen zu dem Gerichtsurteil finden Sie in der gedruckten Ausgabe.

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Leserkommentare


1 Kommentar | Erstelle einen Kommentar

Horst Paas  14.09.2017 11:28
Ich finde das Urteil gerecht. Wenn man als Besucher der Friesischen Küste mal kurz einen Spaziergang machen möchte,den Badestrand aber nicht benutzen will und man wird sofort zur Kasse gebeten,finde und fand ich immer schon ungerecht. Ich hoffe das auch die Ostfriesen dieses Urteil überdenken.Als "Auswärtiger" grüsse ich mit einem moin ,moin. Antworten
Autor des Artikels
Jeversches Wochenblatt (JW)
Jever

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