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Gute Laune bei „satierischem“ Vergnügen

Kombination aus witzig-ironischer Lesung und Jazz-Musik kommt in Funnix gut an

AH
   |   
11.08.2015
[0]

 
Autorenduo greift das Thema der aktuellen Skulpturen-Ausstellung originell auf.
FUNNIX
 – 

Strahlend blauer Himmel und sommerliche Temperaturen im lauschigen Skulpturengarten Funnix, dazu eine witzig-unterhaltsame Lesung und beswingte Jazzmusik – was kann man sich Besseres wünschen an einem Sonntagmorgen?


Entsprechend guter Laune waren Veranstalter und Publikum am Ende des zweieinhalbstündigen Programms, das vom AGE-plus-Jazz-Quartett mit leisen Tönen und sanften Rhythmus behutsam eröffnet wurde.


Weniger behutsam nahmen Alwine Menzel und Michael Hüttenberger in ihren Texten die Kunstszene aufs Korn. Köstlich Hüttenbergers Persiflage „Vernissage al leo“ auf die jüngste Ausstellungseröffnung im Skulpturengarten, sprachakrobatisch sein Schüttelreim „Im Labyrinth der Musen – ein virtuelles Gespräch unter alternden Künstlern“. Nicht minder entlarvend Alwine Menzels „Art-Dialoge“, in bester Manier den vielfältig vorstellbaren Skulpturenbetrachtern „aufs Maul geschaut“, mal intellektuell – „Hier waltet ein akademisches Prinzip gebrochen durch eine zeitaktuelle Thematik“ – mal handfest: „Erwin, son Schrott zusammenschweißen kannste doch auch“. Sehr skurril und angeblich von einer Überschrift im Anzeiger für Harlingerland motiviert („Verschiedene Tiere im Skulpturengarten“) Hüttenbergers Text „Standesgemäßes Sterben“, an dessen Ende die Glocken der benachbarten Kirche zu läuten begannen und den das AGE-plus-Quartett mit „I’ ll be glad when you dead, you rascal, you!“ treffend ergänzte.


Nach der Pause folgten Auszüge aus Menzels eigenwilligem Tierlexikon und „Eine schweinische Bettgeschichte“ sowie Hüttenbergers Gedichte über Spinnen, Bären, Möwen, Löwen und seine ultrakurzen Hühnergeschichten – alles unter dem Motto „tierisch menschlich“, dabei sprühte das Autorenduo wie gewohnt mit Wortwitz und kabbeligen Dialogen. Das Publikum fühlte sich bestens unterhalten.


Einen maßgeblichen Anteil daran hatte das Jazz-Quartett: Andreas Scholz brillierte als virtuoser Gitarrist, Dirk Matulla mit präzisem, warmen Bass, Gerd Menzel bestach mit fulminanten Trompetensoli in perfekter Harmonie mit Ewu Diekmann, der an Saxophon und Klarinette gleichermaßen überzeugte.


Fazit des Hausherrn und Gastgebers Leonard Wübbena: „Besser kann man‘s nicht machen – nur öfter.“ Man darf sich also schon jetzt auf die Saison 2016 im Skulpturengarten Funnix freuen.







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Autor des Artikels
Anzeiger für Harlingerland (AH)
Wittmund

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