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In Friedeburger Kitas wird’s richtig eng

Zum neuen Kindergartenjahr fehlen etliche Plätze

CBE
   |   
15.03.2019
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Lage wird sich im Februar 2020 nochmals verschärfen. Daran wird auch die neugeplante Kleingruppe in Marx nicht viel ändern.
FRIEDEBURG
 – 

Der dauerhafte Mangel an Betreuungsplätzen in den Kindertagesstätten belastet die Gemeinde Friedeburg. Bürgermeister Helfried Goetz machte am Mittwoch im Ausschuss für Schulen, Jugend, Sport und Soziales unter der Leitung von Maike Eilers (SPD) deutlich, dass man dem Thema trotz großer Bemühungen seitens der Verwaltung irgendwie hinterherlaufen würde. Dabei hatte es auf den ersten Blick den Anschein, als könnte nahezu jeder Neuanmeldung ein Betreuungsplatz zugeordnet werden. Die Krux liegt jedoch im Detail.


Krippenkinder, die im Sommer das Kindergartenalter erreichen werden, haben bei der Platzvergabe Vorrang – mit dem Ergebnis, dass in einigen Einrichtungen keine oder nur wenige neue Kinder aufgenommen werden können. Besonders komplex stellt sich die Lage zum neuen Kindergartenjahr 2019/2020 in der Kindertagesstätte „Hollerbusch“ an der Friedeburger Hauptstraße dar.


Rathausmitarbeiterin Maren Heilemann erläuterte, dass die elf zum Sommer freiwerdenden Kindergartenplätze nicht an neue Kinder vergeben werden können, da 16 Krippenkinder in den Kindergarten wechseln und somit diese Plätze belegen. Eine neue Kleingruppe mit zehn Kindern soll den Überbedarf abdecken. Folglich wären dann wieder fünf Plätze frei, wobei zum Februar 2020 drei Kinder von der Krippe in den Kindergarten wechseln würden. Heilemann: „Im Kindergartenbereich sind zum Sommer deshalb nur zwei Neuaufnahmen möglich“.


Auch in der Krippe „Hollerbusch“, in der derzeit insgesamt 30 Kleinkinder betreut werden, werden zum Sommer nicht alle 16 freien Plätze vergeben werden können. Die Gruppengröße wird aufgrund eines Kindes mit erhöhtem Betreuungsbedarf auf 13 freie Plätze reduziert. Die Tatsache, dass in der Gruppe mehr als sieben unter Zweijährige betreut werden, lässt die Gruppenstärke auf zwölf schrumpfen. So ist es gesetzlich vorgeschrieben.


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