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„Kliniken geht langsam die Puste aus“

Protest der NWK-Mitarbeiter gegen geplante Krankenhaus-Reform

JW
   |   
23.09.2015
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Betriebsratsvorsitzender: „Man kann nicht eine bessere Qualität verlangen und gleichzeitig Gelder kürzen.“
SANDERBUSCH
 – 

Das Bundeskabinett hat am 10. Juni ein neues Krankenhausstrukturgesetz beschlossen, das zum 1. Januar 2016 in Kraft treten soll. Ziel dieses Gesetzentwurfes ist eine Qualitätssteigerung der medizinischen und pflegerischen Versorgung in Krankenhäusern. Das soll unter anderem durch Zu- und Abschläge für gute und schlechte Leistungen erreicht werden. Das Vorgehen stößt bei der Belegschaft des Nordwest-Krankenhauses in Sanderbusch (NWK) auf scharfe Kritik.


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machten parallel zur großen Demonstration in Berlin am Aktionstag gestern gegen die geplante Reform mobil. Sie befürchten, dass die Reform die Krankenhäuser finanziell knebelt und in ihrer Existenz bedroht. Und das seit gleichbedeutend mit mehr Belastung für die Beschäftigten und massive Einschnitte in der Patientenversorgung, hieß es.


„Wir halten diese Reform für einen großen Fehler. Ihre Absicht, die Qualität der Krankenhausversorgung zu stärken und für mehr Pflegekräfte am Krankenbett zu sorgen, begrüßen wir. Aber nicht so“, erklärt Holger Mehrle, Betriebsratsvorsitzender in Sanderbusch. „Man kann nicht eine bessere Qualität verlangen und gleichzeitig Gelder kürzen.“


Auch die Geschäftsführung des NWK unterstützt diese Aktion. Die derzeitigen Rahmenbedingungen ließen den Beteiligten für ein effizientes Krankenhausmanagement nach wie vor kaum Chancen. Den Kliniken gehe nach jahrelangen Budgeteinbußen, Fallpauschalen-Einführung, Tariferhöhungen, Arbeitszeitproblematik und steigenden Energiekosten langsam die Puste aus. „Lange können wir das nicht mehr verkraften. Wir sparen schon, wo wir können. Mehr geht nicht“, so Frank Germeroth, Geschäftsführer des NWK.







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Autor des Artikels
Jeversches Wochenblatt (JW)
Jever

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