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Mächtig Gegenwind

Großer Widerstand gegen geplanten Windpark in Neuschoo

KDH
   |   
28.06.2015
[2]

 
Ortsbürgermeister Holger Heymann will die Bedenken im Rat zur Sprache bringen.
NEUSCHOO
 – 

Als wahrlich nicht vergnügungssteuerpflichtig bezeichnete der Neuschooer Ortsbürgermeister und SPD-Landtagsabgeordnete Holger Heymann die Gründungsveranstaltung der Bürgerinitiative gegen den Windpark Südmoor in Neuschoo. Die Mitglieder des Ortsrates und er hätten am Freitagabend in der teils sehr hitzigen Diskussion mächtig Gegenwind bekommen.


Die Sorgen und Ängste der Betroffenen müsse und werde der Ortsrat ernst nehmen. Bis zum 21. Juli könne jeder seine Bedenken zum geplanten WIndpark beim Landkreis Wittmund anmelden. „Wir werden uns mit diesen Eingaben im Ortsrat befassen“, kündigte Heymann im Gespräch mit unserer Zeitung an. Es werde schwierig, den Windpark ganz zu verhindern, weil der Flächennutzungsplan ein Recht zum Ausbau ausdrücke, „aber wir müssen sehen, ob nicht Kompromisse gefunden werden können“. Unter anderem der Hinweis auf Mindestabstände sei da zu beachten: „520 Meter von einer 200-Meter-Mühle zum nächsten Wohnhaus – das ist schon grenzwertig“, räumte Heymann ein.


Frieda Rocker hatte den Informationsabend federführend mit vorbereitet. Zur Sprecherin wählte die BI Elke Schmidt, die sich optimistisch zeigte, dass sich der Ausbau in der bisher geplanten Form noch verhindern lässt. Einwände gebe es genug: Neben dem Infraschall seien zum Beispiel die Verdichtung des Moorbodens und die Vibrationen der zu hohen Türme Punkte, über die die Genehmigungsbehörde nicht hinwegsehen könne. Seitens der Betroffenen werde man jetzt den Ist-Zustand der angrenzenden Wohnhäuser gutachterlich dokumentieren, um später Beweise zu haben.


Frieda Rocker schöpft aus dem fast vierstündigen Diskussionsabend Kraft: „Wir müssen uns wehren. Die Abstände sind absolut nicht in Ordnung, das ist menschenunwürdig.“

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Leserkommentare


3 Kommentare | Erstelle einen Kommentar

Jürgen Standfuß  28.06.2015 18:20
Auch in Fulkum regt sich Widerstand!
Hier geht es um die geplanten WEA im Hartsgaster Tief. Aber auch die "Mühlen auf der anderen Seite des Tiefs, auf Ochtersumer Seite sind den Fulkumern ein Dorn im Auge. Von der politischen Seite fühlen sich die Bürger im Stich gelassen, da der Gemeinderat sich nicht dagegen gewehrt hat sondern sich gar dem Vorhaben mit drei Mühlen angeschlossen hat! Letzten Donnerstag war in der Fulkumer Klause eine Bürgerversammlung, bei der den Verantwortlichen ein deutliches Zeigen gegen die geplanten WEA gegeben worden ist!
Antworten

R. Rudorf  28.06.2015 20:56
Veröffentlicht der Anzeiger jetzt schon auf Zuruf ??! Antworten

Kerstin Harms  01.07.2015 00:09
Für Neuschooer Bürger, geht es tatsächlich nicht nur um 6 WEA's, sondern mindestens um 12 Anlagen!Denn auch Diedrichsfeld plant an der Kreisgrenze zu Neuschoo,erstmal 6 Anlagen des Prototypen E-115 (193,3m hoch/107,3dBa Tagschallpegel pro Anlage )Da sind die Ängste und Sorgen berechtigt!Für Fulkum sehen die Prognosen noch schlechter aus,denn in Ochtersum geht es um 12 Industrieanlagen (E-115/193,3m /107,3dBa )plus 3 des selben Prototypen am Hartgastertief +mindestens 3 im Windpark Utarp Ost,die auch alle auf den Lärmgeplagten und Ort Roggenstede einwirken! !Das ist in der Tat menschenunwürdig!! Antworten
Autor des Artikels
Klaus-Dieter Heimann (KDH)
Wittmund
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