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Mit der Fähre von Wilhelmshaven nach Skandinavien: Eine alte, aber gute Idee

Hafenwirtschaftsvereinigung stärkt Schortenser Nordfrost-Chef Horst Bartels den Rücken

JW
   |   
28.05.2019
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WILHELMSHAVEN/SCHORTENS
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Die Wilhelmshavener Wirtschaftsvereinigung (WHV) stellt sich hinter die Pläne von Nordfrost-Chef Horst Bartels (Schortens), der eine Fährverbindung vom Jade-Weser-Port nach Skandinavien aufbauen möchte (wir berichteten).


Dies sei eine „alte, aber gute Idee“, schreibt die WHV in einer Pressemitteilung und blickt auf die ersten Versuche, derartige Fährvorhaben zu realisieren, vor rund 27 Jahren zurück. Doch die wirtschaftlichen Verhältnisse hätten sich inzwischen verändert. „Neue Logistikideen bieten neue Chancen. Wilhelmshaven ist mit dem Jade-Weser-Port und den neuen Möglichkeiten des Seeverkehrs und der Logistikbranche ein interessanter Hafenstandort geworden. Neue Chancen, neues Glück. Wir, die Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung, wünschen der Firma Nordfrost bei der Einrichtung von Fährverkehren zwischen Skandinavien und unserem Hafen Erfolg und Stehvermögen.“


Weiteres Standbein für Innenhafen sollte geschaffen werden


In einem kurzen Rückblick erinnert die WHV an die Zeit, in der die Stadtwerke wesentliche Teile des Innenhafens übernommen hatten und anstrebten, diesen für den gewerblichen Schiffs- und Umschlagsbetrieb zu beleben. Der größte Teil der ehemaligen Kaianlagen war kriegsbedingt zerstört oder für den Schiffsumschlag unbrauchbar. Neugebaut wurden unter anderem von den Stadtwerken „Hafenbetrieb“, die Kajen vor Jade Stahl, vor der alten Jadewerft, wie auch Südwest- und Nordwestkai. Der Umschlag umfasste dort neben Baustoffen, angeliefert aus Schottland und Norwegen mit großen Selbstentladeschiffen, Fahrzeugumschlag und vor allem Umschlag von Lebensmitteln. Ein weiteres Standbein für den Innenhafen sollten somit Ro-Ro-Verkehre werden.


Die Norwegen-Fans Dag Holmerhoven, Wolfgang Flechner und Klaus Vogel verschafften einen guten Kontakt zum Hafen von Kristiansand in Norwegen. „Unser Wunsch auf Einrichtung einer Fährverbindung fand bei der Hafenverwaltung von Kristiansand großen Beifall, denn man hoffte zum Beispiel auf Interesse bei unbegleiteten Lkw-Verkehr (Zugmaschine bleibt am Abfahrtshafen, Trailer gehen aufs Schiff, am Ankunftshafen werden die Trailer von anderen Zugmaschinen übernommen.) Dieses Verfahren entlastet die Straßen von Skagen bis nach Hamburg.


Beifall der Etablierten bleibt aus


Leider fanden wir nicht den Beifall der etablierten Fährschiffswettbewerber auf der Relation Kristiansand–Hirtshals. Auch der unter Mitwirkung der WHV angebahnte Kontakt über Fährverkehre zwischen Bergen und Wilhelmshaven kam wegen des zu geringen Ladungsaufkommens nicht zustande“, bedauert die Vereinigung noch heute.







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Autor des Artikels
Jeversches Wochenblatt (JW)
Jever

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