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Schweiß und Tränen beim Beachbowl in Hooksiel

Guter Sport, schräge Tanzeinlagen und eine Verlobung am Strand

JOS
   |   
10.09.2019
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Der Turniersieg geht an die Hassloch 8-Balls. Lokalmatadore aus Wilhelmshaven und Aurich landen auf Rang sieben.
HOOKSIEL
 – 

Aus den Lautsprechern dröhnen Hip-Hop-Beats. Spieler, Schiedsrichter und Zuschauer legen spontane Tanzeinlagen hin – die Stimmung beim 20. Beachbowl in Hooksiel hätte am Wochenende kaum besser sein können. Acht American Football-Teams sind der Einladung gefolgt, um beim einzigen Turnier dieser Art auf Sand an den Start zu gehen.


„Es ist schon irgendwo eine Ehre, eingeladen zu werden“, sagt Jens Wörner, Defense-Captain der Black Forest Foxes. „Das ist schon geil hier“, sagt er und lässt seinen Blick über Strand und Wattenmeer schweifen. Dabei haben die Foxes eigentlich andere Dinge zu tun, als beim Beachbowl zu spielen. Sie stecken mitten in der Relegation und müssen am kommenden Wochenende noch gegen die Kuchen Mammuts ran. Für Wörner und sein Team ist das Turnier am Nordseestrand aber eine gern genommene Abwechslung und ein gutes Training. Das Spiel auf Sand sei zwar deutlich langsamer und der Ball rutschiger, aber Spaß mache es allemal. „Du brauchst schon starke Oberschenkel“, erklärt Wörner, wie er auf dem weichen Boden auf Geschwindigkeit kommt. Zwar nehmen die Teams den Wettkampf nicht ganz so ernst, wie ihre Ligaspiele, hart zur Sache geht es trotzdem. Schließlich will sich niemand nachsagen lassen, dass er einen Tackle nicht sauber gesetzt hat und sein Gegenspieler dadurch durchgekommen ist. Dass sich Sand in der Ausrüstung festsetzt, sei kein allzu großes Problem. Der Boden sei ja trocken, erläutert Wörner. Diese Aussage kam jedoch etwas voreilig, denn pünktlich zum nächsten Spiel der Foxes setzt Regen ein. An der Spielweise ändert das jedoch nichts. Krachend stoppt Wörner sein Gegenüber von den Neckar Hammers.


Nach dem Schauer füllen sich auch die Ränge auf der Tribüne wieder und die mitgereisten Fans feuern die Foxes lautstark an. Zwischen den Spielzügen gibt es immer wieder Tanz- und Gesangseinlagen. Bei „Let it Go“, dem Titelsong von Disneys Eiskönigin, werden selbst die härtesten Kerle ganz weich.


An emotionalen Höhepunkten fehlte es in Hooksiel ohnehin nicht. Ein Spieler der Foxes täuschte schon beim ersten Spielzug des Turniers gegen die Freiburg Sacristians eine Verletzung vor, um so seine Freundin aufs Feld zu locken. Wenige Augenblicke später blitzte ein Ring hervor und der eben noch Verletzte machte seiner Angebeteten einen Heiratsantrag. Tränen flossen bei Spielern und Zuschauern, als sie Ja sagte.


Sportlich hat es für die Foxes nicht ganz gereicht. Sie sicherten sich zwar den Fairplay-Pokal, der Turniersieg ging jedoch an ein anderes Team. Die Hassloch 8-Balls siegten vor den beiden Teams der Neckar Hammers. Zum MVP, dem wertvollsten Spieler des Turniers, wurde Ahmed el Dsoki von den Hammers gewählt. Philipp Scholze von Black Forest Foxes darf jetzt den Titel Most Sexiest Player (MSP) führen.







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Autor des Artikels
Jochen Schrievers (JOS)
Wittmund
Sportredaktion
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Fax: (0 44 61) 9 44 - 2 99
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