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Strand und Sandbank auf Langeoog werden verbunden

Sandwall soll Tideströmung vor dem Pirolatal abbremsen

Von KLAUS KREMER
   |   
13.09.2017
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Trotz Warnhinweisen vor Lebengefahr dringen Schaulustige bis zur Baustelle vor und behindern die Arbeiten.
LANGEOOG
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Die dänische Firma Rohde-Nielsen, die zurzeit auf Langeoog im Auftrag des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) eine Strandaufspülung durchführt, spült zeitweise in Höhe des Dünenübergangs Sand quer zur Strandlinie an. An dieser Stelle wird der Strand mit einer vorgelagerten Sandbank verbunden, dazwischen ist das Wasser relativ tief und die Strömung stark.


Der NLWKN erhofft sich durch diese Maßnahme eine Verringerung der Tideströmung entlang des Pirolatals, die für das stete Abtragen des Strandniveaus sorgt. Für diese Maßnahme wurde die Rohrleitung, die entlang des Strandes verläuft, umgeleitet und in Richtung Meer verlängert.


Nach Fertigstellung des „Sandwalls“ quer zum Strand werden die Arbeiten zur Strandaufspülung fortgesetzt. Hier fehlen noch etwa 200 Meter bis zu den Strandkörben. Insgesamt wurden bisher knapp 400.000 Kubikmeter Sand bewegt, geplant ist ein Gesamtvolumen von 600.000 Kubikmeter.


Nach Fertigstellung des Bereichs am Bade- und Burgenstrand wird die Rohrleitung auf dem Strand abgebaut.


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