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Teilnehmer beeindruckt von Winter im Erzgebirge

Barbara und Pastor i.R. Dieter Herten hatten wieder eine interessante Fahrt organisiert

AH
   |   
10.01.2019
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WITTMUND
 – 

Was lockt reiselustige Wittmunder und Jeveraner in der Winterzeit ins Erzgebirge? Das ist an erster Stelle die Stimmung im Schnee. So sahen es auch die Initiatoren der am Jahresende unternommenen Fahrt, Barbara und Pastor i.R. Dieter Herten. Sie rufen seit Jahren zum Kennenlernen durch Begegnung auf und haben dabei besonders die neuen Bundesländer im Blick.


Unter einem Schneegebirge stellt man sich, was nicht überrascht, Berge und hohen Schnee vor, und dieser Wunsch wurde nicht enttäuscht. Besonders eindrücklich bei eisigem Ostwind auf dem Fichtelberg, der mit 1214 Metern höchsten Erhebung im Erzgebirge. Die Kälte hatte den Schnee, der sich auf Dächern und Hinweisschildern niedergelassen hatte, zu bizarren Gebilden verformt. Im Lokal von Olympiasieger Jens Weißflog konnten die kalten Nasen, Füße und Finger bei Kaffee und leckerem Stollen wieder erwärmt werden.


Womit sich früher die Menschen im Erzgebirge in langen Wintern die Zeit vertrieben, zeigte eine Ausstellung in Gelenau. Ganze Berghänge wurden in Heimarbeit gebaut, mit vielen Figuren, die unabhängig voneinander bestimmte Tätigkeiten ausführten. Motoren brachten dazu die Bänder unter dem Berg in Bewegung. Aufs Feinste gestaltete verschiedene Pyramiden, auch umgekehrt als Deckenspinnen von oben herabhängend, vervollständigten die Ausstellung.


Typisch für das Erzgebirge sind die wunderschönen kleinen Holzengel. Wie sie hergestellt werden, wurde in dem Werk von Wendt & Kühn in Grünhainichen vorgeführt. Die sorgsame Behandlung der verschiedenen Holzarten und das ruhige Führen des Farbpinsels erfordern Geschick und ganze Aufmerksamkeit.


Der Wunsch, durch Begegnung einander kennenzulernen, gelang ganz besonders bei einem Gottesdienst in dem Dorf Grumbach. Die Einheimischen schauten überrascht, als ihre Gäste aus dem Friesischen einen plattdeutschen Kanon intonierten. Anschließend lud der Kirchenvorstand zu Glühwein und Suppe auf dem dorfeigenen kleinen Weihnachtsmarkt ein.


Den Rahmen dieser Reise bildete am ersten Reisetag der Besuch des „Neuen Forums“ in Leipzig, einer hochinteressanten Ausstellung von Gegenständen sowie Ton- und Bild-Dokumenten der DDR-Zeit. Die Rückfahrt wurde von einem Halt und einem Bummel durch die Welterbe-Stadt Quedlinburg unterbrochen. Besonders beeindruckend war der Weihnachtsmarkt vor den Giebeln der restaurierten Fachwerkhäuser.







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Autor des Artikels
Anzeiger für Harlingerland (AH)
Wittmund

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