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Von Aal bis Zimtschnecken

Ordnungsamtsleiter Jörg Schwarz über den Wochenmarkt in Jever

LIA
   |   
10.10.2019
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Der Kirchplatz ist dienstags und freitags Treffpunkt für viele Jeveraner und Besucher aus den umliegenden Orten.
JEVER
 – 

Der Wochenmarkt lockt am Dienstag und vor allem Freitag die Kunden an. Was bekomme ich hier alles?


Der Wochenmarkt bietet ein breites Spektrum an Lebensmitteln: (Bio-)Backwaren, (Bio-)Gemüse und Obst, Eier, Fleisch, Fisch, Käse, Gewürze und südländische Spezialitäten. Neben Nahrungsmitteln werden auch Kleidung, Schmuck und Porzellan angeboten. Zeitweise gibt es auch Haushaltswaren, Schuhe und Honig im Angebot.


Wie viele Beschicker gibt es und woher kommen sie?


Aktuell befinden sich 38 Beschicker auf unserer Liste. Es gibt jedoch Beschicker, welche nur an einem der beiden Markttage ihre Ware anbieten. Zudem sind unter den 38 Beschickern auch welche, die nur zeitweise auf dem Wochenmarkt vertreten sind. Die Beschicker kommen aus der näheren Umgebung. Sie kommen unter anderem aus Oldenburg, Wilhelmshaven, Bockhorn, Wiefelstede und Hagermarsch. Es gibt aber auch Anbieter aus Jever selbst.


Gab es schon mal Angebote bzw. Stände , die nicht angenommen wurden und die wieder verschwunden sind?


Grundsätzlich sind viele unserer Anbieter schon länger vor Ort. Jedoch gibt es Stände, welche sich für die Beschicker nicht rentieren. Dazu gehören zum Beispiel Imbisse, da diese in den Morgenstunden nicht wirklich genutzt werden.


Für viele berufstätige Jeveraner ist es zeitlich nicht möglich, den Wochenmarkt zu besuchen. Wurde schon einmal darüber nachgedacht, eventuell auch nachmittags einen Markt anzubieten bzw. statt des etwas schwächeren Dienstags den Freitagsmarkt ganztägig anzubieten?


Wir hatten schon einmal Alternativen angedacht, auf ein großes positives Echo von Seiten der Beschicker sind diese allerdings nicht gestoßen. Bei einer Versammlung mit den Marktbeschickern, die Ende dieses, Anfang nächsten Jahres stattfinden soll, werden wir dieses Thema noch einmal aufgreifen und diskutieren. Ein ganztägiger Markt dürfte jedoch schwer zu realisieren sein. Wenn die Beschicker um drei Uhr aufstehen, den Wagen beladen, sich auf den Weg machen, um 6 Uhr in Jever aufbauen und dann noch bis 17 oder 18 Uhr den Markt betreiben sollen… Ich glaube, das ist zu viel.


Mit 1,60 Euro für den laufenden Meter (lfm) sind die Gebühren für die Standbeschicker zu Jahresbeginn um fünf Cent gesenkt worden. Die Stadt ging von 104 Markttagen 2019 und von 149 lfm Standfläche aus. Ist die Rechnung aufgegangen?


Bisher (Stand Ende September) konnte jeder Termin für den Wochenmarkt wahrgenommen werden (77 Mal). Für Oktober, November und Dezember sind noch insgesamt 27 Markttage ausstehend, jedoch gibt es aktuell keinen Anlass einen dieser Tage zu streichen. Somit ist die Rechnung von 104 Markttagen im Jahr 2019 aufgegangen. Auch die Rechnung der Standflächen ist aufgegangen. Unter der Voraussetzung, dass alle üblichen Marktbeschicker kommen, sind es dienstags insgesamt 130 lfm und freitags 211 lfm. Im Durchschnitt sind es also 170,50 lfm. Dies ist jedoch nur ein Richtwert, da manche Beschicker unter persönlichen oder anderen Umständen (zum Beispiel die Wetterlage) gelegentlich einen Markttag aussetzen.


Was kaufen Sie persönlich auf dem Wochenmarkt ein?


In erster Linie frisches Obst und Gemüse. Aber auch Geflügel und Fleisch aus der Region stehen auf dem Einkaufszettel. Daraus lassen sich immer leckere Gerichte kreieren. In den wärmeren Monaten gerne Oliven, Schafskäse und Antipasti. In der Adventszeit darf die Schlesische Weißwurst nicht fehlen.


Wir schreiben da Jahr 2030 – wie sieht der Wochenmarkt in Jever aus?


Jever wird auch 2030 noch einen attraktiven Wochenmarkt haben, zu dem auch die Leute aus dem Umland gerne kommen und einkaufen. Es wird weiterhin eine große Vielfalt geben, wobei gesunde Ernährung im Vordergrund steht. Bezahlt wird an allen Ständen per EC- oder Kreditkarte.







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Autor des Artikels
Cornelia Lüers (LIA)
Jever
Lokalredaktion
Telefon: (0 44 61) 9 44 - 2 82
Fax: (0 44 61) 9 44 - 2 99
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