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Jochen Stern referiert in Wittmund: „Um die Freiheit müssen wir manchmal kämpfen“

Zu Gast in der Ausbildungswerkstatt des Geschwaders

MH
   |   
18.10.2017
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WITTMUND
 – 

Gebannt und hochkonzentriert hörten am Mittwoch rund 100 junge Leute in der Ausbildungswerkstatt des Taktischen Luftwaffengeschwaders 71 „Richthofen“ einem Mann zu, den sie bisher allenfalls als Schauspieler aus Fernsehserien und Filmen kannten. Doch Jochen Stern hat mehr zu liefern – nämlich Zeitgeschichte aus erster Hand.


Der 89-Jährige, in Frankfurt an der Oder geboren, wurde 1947 vom sowjetischen Geheimdienst wegen angeblicher Zugehörigkeit zu einer Spionageorganisation und wegen vermeintlicher antisowjetischer Propaganda verhaftet. 1948 wurde er zu 25 Jahren Zwangsarbeit in der Justizvollzugsanstalt Bautzen verurteilt und 1954 in die Bundesrepublik entlassen.


Über diese Phase seines Lebens – Unfreiheit und Unterdrückung – berichtet Stern in seinem Buch „Und der Westen schwieg“. Sein Ziel ist es, jungen Leuten klarzumachen, „dass uns die Freiheit nicht geschenkt ist – wir müssen manchmal darum kämpfen“.


Thomas Hamann, Leiter der Ausbildungswerkstatt, hatte den Kontakt zu Jochen Stern über die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geknüpft.

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Autor des Artikels
Manfred Hochmann (MH)
Wittmund
Lokalredaktion
Telefon: (0 44 62) 9 89 - 1 82
Fax: (0 44 62) 9 89 - 1 99
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