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Friesischer Rundfunk richtet sich in Friedeburg ein

Sender hat zu Jahresbeginn den ehemaligen Netto-Markt bezogen

DK
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06.02.2018
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Ende Februar startet wieder der reguläre Sendebetrieb. FRF bietet 14 Arbeitsplätze.
FRIEDEBURG
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Rege Betriebsamkeit herrscht in den Räumen des ehemaligen Netto-Markts am Beginn der Straße Bauernstücke in Friedeburg: Das Team des Friesischen Rundfunks (FRF) richtet – mit Unterstützung einiger Handwerker – sein neues Domizil ein. „Hier werden wir nun längerfristig bleiben“, betont Karl-Heinz Sünkenberg hinsichtlich seiner auf der Senderseite ausgegebenen Parole: „Mein letztes Werk“.


Was den Zeitpunkt der vollständigen Betriebsaufnahme des Senders betrifft, peilt Sünkenberg die letzte Februar-Woche an. „Die Bauarbeiten werden sich aber noch bis Jahresmitte hinziehen.“ Einen Eindruck vom Fortschritt vermittelt der Sender durch aktuelle Filmbeiträge. Seit Anfang des Jahres läuft der Umbau nach den Plänen des Funkhauschefs. Der Sendesaal mit viel Technik in den drei Produktionsstraßen und der Sendestraße geht bereits der Fertigstellung entgegen. Hier sind sechs Mitarbeiter beschäftigt – eine etwas kleinere Mannschaft als bisher.


Der Großteil der 1000-Quadratmeter-Fläche im ehemaligen Verbrauchermarkt wird künftig allerdings gastronomisch genutzt. „Im Bereich der früheren Schlachterei installieren wir die Küche, die eine Dunstabzugshaube erhält, die in Ostfriesland die größte sein könnte“, berichtet Karl-Heinz Sünkenberg. Acht Mitarbeiter sollen im Gastro-Bereich tätig werden. In drei Breichen werden zusammen 320 Sitzplätze angeboten. Für den Endspurt – dem Zusammenschrauben der Sitzgelegenheiten – will der Geschäftsführer Zuschauer zum Mithelfen animieren.


„Die Leute interessieren sich dafür, wie Fernsehen gemacht wird“, weiß der Rundfunk-Betreiber, der auch künftig auf Funkhausführungen setzt. Jährlich bis zu 5000 Personen seien es in der Vergangenheit gewesen, die den Friesischen Rundfunk mit dem Reisebus angesteuert hätten. Daher habe auch die Bewirtung eine große Bedeutung. „Wir haben neun Jahre Gastronomieerfahrung, die wir hier einließen lassen.“


Der Friesische Rundfunk, der im September 2005 an den Start ging, erreicht nach Angaben Karl-Heinz Sünkenbergs 400 000 Kabelhaushalte zwischen Hamburg und der niederländischen Grenze. Der Regionalsender arbeite eigenwirtschaftlich, bezöge keine Förderung und finanziere sich ausschließlich aus Werbeeinnahmen. Vor dem Umzug nach Friedeburg sendete der FRF acht Jahre lang aus dem Bürgerhaus Sande – die Gemeinde sucht jetzt einen Käufer für die Immobilie. Am neuen Standort investiert Sünkenberg in das von einem Konsortium gemieteten Gebäude nach eigenen Angaben 100 000 Euro. Immerhin müsse das Gebäude den neuen Erfordernissen angepasst und ein Sanitärbereich geschaffen werden.







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Autor des Artikels
Detlef Kiesé (DK)
Wittmund
Lokalredaktion
Telefon: (0 44 62) 9 89 - 1 83
Fax: (0 44 62) 9 89 - 1 99
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