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Den Keimen auf der Spur

Multiresistente Erreger tauchen mehr und mehr in der Umwelt auf

MH
   |   
13.03.2018
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CDU/FDP-Gruppe im Kreistag will das Thema in die Gremien bringen. Gestern gab es eine erste Expertenrunde.
WITTMUND
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Bei stichprobenartigen Untersuchungen von Gewässern sind vor wenigen Wochen multiresistente Keime gefunden worden. Gesundheits- und Umweltexperten sind besorgt – sie sehen in den Antibiotika-resistenten Erregern eine große Gefahr. Denn kranke Menschen mit solchen Erregern sind nur schwer zu behandeln. Die CDU/FDP-Gruppe im Wittmunder Kreistag hat das Thema aufgegriffen und will wissen, ob solche Gefahren auch im Kreisgebiet lauern.


Die Erreger sind in der Umwelt angekommen; alle untersuchten Proben stammen dabei aus Niedersachsen. Kreistagsmitglied Günther Theesfeld (CDU) möchte unter anderem wissen, ob speziell von der Biogasanlage Isums, wo täglich viele Gülle-Ladungen, Tierabfälle und andere Reststoffe anlanden, verarbeitet und dann wieder auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht werden, irgendwelche Gefahren ausgehen.


Nach einer Expertenrunde am Dienstag in der CDU-Kreisgeschäftsstelle, an der unter anderem der Leiter des Veterinäramtes Jade-Weser, Dr. Norbert Heising, sowie die Geschäftsführerin der Anlage in Isums, Manuela Beyer, teilnahmen, kann diese Frage weitgehend verneint werden.


Zwar gibt es keine absolute Sicherheit – die Anlage in Isums aber wird regelmäßig von mehreren Instanzen kontrolliert. Unter anderem von den Veterinären, dem Gewerbeaufsichtsamt, der Landwirtschaftskammer und der Unteren Wasserbehörde beim Landkreis. „In Isums wird sämtliches Material für mindestens eine Stunde erhitzt – das ist die Gewähr dafür, dass die Keime nicht überleben“, sagte Dr. Heising. Überdies erfolge eine anaerobe Behandlung biogener Abfälle (Ausschluss von Sauerstoff). „Das können selbst multiresistente Keime nicht überleben“, betonte Dr. Heising.


Manuela Beyer zeigte in ihrem Vortrag die vielen Kontrollschritte auf, die angelieferte Stoffe in Isums durchlaufen müssen. „Alle Gärprodukte werden auf alle möglichen Rückstände regelmäßig kontrolliert.“


Den kompletten Bericht lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten Ausgabe.  

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Autor des Artikels
Manfred Hochmann (MH)
Wittmund
Lokalredaktion
Telefon: (0 44 62) 9 89 - 1 82
Fax: (0 44 62) 9 89 - 1 99
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