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Michelle Ramm verstärkt Museumsteam „Leben am Meer“

Besucherzahlen in der Peldemühle aufgrund des Jahrhundertsommers leicht rückläufig

Von KLAUS HÄNDEL
   |   
09.11.2018
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ESENS
 – 

Auch wenn das Jahr noch nicht zu Ende ist, so stellt Anke Kuczinski, Leiterin des Museums „Leben am Meer“ fest: „2018 war kein Museumsjahr.“ Die Besucherzahlen in der Peldemühle Esens sind aufgrund des Jahrhundertsommers leicht rückläufig.


„Sehr gut besucht war die Sonderausstellung ,Johann Janssen – ein malerischer Streifzug durch Esens‘.“ Janssen hat alte Ansichten in schwarz-weiß farblich in Acryl und Öl neu in Szene gesetzt. „Wir freuen uns, dass gerade auch viele Esenser, die die Straßen, wie sie früher aussahen, noch kennen, in die Ausstellung gekommen sind“, so die Museumsleiterin. Dazu erschienen ist ein Kalender für das Jahr 2019 mit 14 Motiven, der sehr gut nachgefragt wird, von Einheimischen, aber auch von Urlaubern, so die Museumsleiterin. Butenostfriesen und etliche Feriengäste hätten ihn über Facebook bestellt.


Ein Erfolg sei auch die Ausstellung von Handarbeiten, Kleidung und Schmuck aus dem 19. Jahrhundert im Ausstellungsbereich der Stadt Esens. Die Handarbeiten sind noch bis Freitag, 4. Januar, zu sehen. „Sehr gut angenommen wurden auch die Führungen ab Museum per GPS durch Esens“, so Kuczinski, die sich darüber hinaus über eine neue Verstärkung des Museumsteams freut.


Michelle Ramm (20 Jahre) aus Dornum-Westerbur ist seit dem 1. August die neue FÖJ-lerin und nutzt die Museumsarbeit zum Übergang nach dem Fachabitur. „Durch eine Freundin bin ich auf das FÖJ aufmerksam geworden und habe mich in der Region umgeschaut, welche Möglichkeiten es hier gibt. So bin ich auf das Museum gestoßen“, erzählt Michelle Ramm.


Schon als Kind habe sie viele Museen kennengelernt, unter anderem in Berlin. „Deshalb habe ich mich für ein FÖJ im Museum ,Leben am Meer‘ entschieden. Hier sehe und lerne ich viel über die ostfriesische Geschichte“, so die 20-Jährige.


Hinzu kommt für sie eine besondere familiäre Beziehung zur Peldemühle: „Mein Ururgroßvater und mein Urgroßvater, Carl und Karl Bogena, waren hier die letzten aktiven Müller“, so Michelle Ramm.


Nach der Einarbeitungsphase übernimmt sie zusammen mit einer FÖJ-lerin im Wattenhuus Bensersiel den Bau eines Insektenhotels. Im Museum „Leben am Meer“ ist sie zuständig für die GPS-Führungen und arbeitet an monatlich wechselnden Social-Media-Projekten sowie an der Dauerausstellung, hier an der Darstellung der Landschaftsform Geest. Hinzu kommen Weiterbildungen im Rahmen des Museumsverbundes. „Wir sind froh, wieder eine FÖJ-lerin gefunden zu haben“, erklärt die Museumsleiterin.







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