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Flegelbeer bleibt Männersache

Frauenbeteiligung bei Vorbesprechung wieder ein wichtiges Thema

JS
   |   
11.02.2019
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Sängerfest am Samstag, 9. März, ab 20 Uhr in der „Alten Pastorei“ in Middoge. Eingeladen sind Männer, die sich dem Plattdeutschen und dem deutschen Liedgut verbunden fühlen.
WADDEWARDEN
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Lange Zeit hatte das „Froolüü“-Thema bei der Flegelbeer-Runde keine Rolle mehr gespielt. Bei der Vorbesprechung für das Sängerfest am Samstag im „Waddewarder Hof“ kam nun doch wieder die Frage auf den Tisch, ob Flegelbeer „Mannslüüsaak“ bleiben soll oder nicht. Angesichts der Altersstruktur würden die beteiligten Chöre irgendwann „um Frauen nicht herum kommen“, zeigte sich der Baas der Wittmunder „Hans-Hermann-Singers“, Günter Hille, überzeugt. Dazu Bernhard Eden: „Solang ik Flegelbeerobmann bün, blifft Flegelbeer Mannslüüsaak.“


Gleichzeitig gestand der Oldorfer jedoch ein, dass „all düchtig veel anner wurden is“. Er erinnerte an eine Zeit, als der mittlerweile aufgelöste Sillensteder Männergesangverein „Eintracht“ beim Flegelbeer immer an erster Stelle stand. Wehmütig nannte Eden die Namen Heinrich Duden, Folkert Cordsen und Werner Saebens, die allesamt die Flegelbeer-Fahne hoch gehalten hatten.


Heute hingegen, so räumte der Obmann ein, „hebbt wi grode Probleme, dat wi dat binanner holen doon“. Der 79-Jährige, der beim Flegelbeer gemeinsam mit dem Horumer Aike Brahms für die Einhaltung der Regularien zuständig ist, fragte deshalb: „Wat maakt wi verkehrt?“ Fast etwas neidisch blickte er auf den Horumersieler Frauenkarneval, an dem alljährlich rund 300 „Froolüü“ teilnehmen. „Wi mööt us wat infallen laaten“, forderte Eden die Männerrunde auf und appellierte – wie bereits vor Jahren – an die Teilnehmer, zum Flegelbeer Sohn, Schwiegersohn oder Enkelsohn mitzubringen.


Trotz des leidigen Frauen- und Nachwuchsthemas ließen sich die Teilnehmer der Vorbesprechung die gute Laune nicht verderben – wofür sicher auch das leckere Updrögt-Bohnen-Gericht sorgte, dass das Wirte-Ehepaar Heiko und Bettina Demker den hungrigen Männern servierte.


Den kompletten bericht lesen Sie am Dienstag in der gedruckten Ausgabe und im ePaper.







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