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Rat Esens entlastet Künstler Hans-Christian Petersen

Mehrheit hält Nazi-Vowürfe von Cyrus Overbeck für nicht haltbar

MH
   |   
18.06.2019
[3]

 
Stadtrat sieht keine Veranlassung, Objekte von Petersen entfernen zu lassen.
ESENS
 – 

Das Votum hätte nicht eindeutiger ausfallen können: Einstimmig lehnte der Stadtrat Esens am Montagabend die Anregung des Künstlers Cyrus Overbeck ab, verschiedene Objekte seines Berufskollegen Hans-Christian Petersen aus dem öffentlichen Raum entfernen zu lassen. Man könne in den Kunstwerken und auch im Verhalten von Petersen keine Nähe zu nationalsozialistischem Gedankengut erkennen, so die einhellige Meinung.


Overbeck wirft Petersen unter anderem vor, dass er sich nie von seinem Vater Wilhelm und dessen nationalsozialistischer Vergangenheit distanziert habe und selbst in rechten Verlagen veröffentliche. In der Samtgemeinde Esens stehen unter anderem die Petersen-Bronzeskulpturen „Alt- und Jungfischer“ am Hafen von Neuharlingersiel.


Stadtdirektor Harald Hinrichs verlas im Stadtrat eine Erklärung von Petersen, in dem dieser zwar von einem „ambivalenten Verhältnis“ zu seinem Vater schreibt, aber jegliche persönliche Nazi-Nähe „entschieden zurückweist“.


In der Sitzung meldete sich Jens Ritter, Vorsitzender des Ökumenischen Arbeitskreises Juden und Christen in Esens, zu Wort. Er sagte: „Wir haben überhaupt keine negativen Erfahrungen mit Hans-Christian Petersen gemacht. Im Gegenteil hat er uns bei Ausstellungen geholfen, etwa zum Thema Antisemitismus. Ich finde die Vorwürfe absurd.“ Seine Worte wirkten.

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Autor des Artikels
Manfred Hochmann (MH)
Wittmund
Lokalredaktion
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Fax: (0 44 62) 9 89 - 1 99
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