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Gemeinderat hat Verständnis für den Sportverein Werdum

Kommunikation mit Sportlern unbefriedigend - Windpark ebenfalls Thema

JP
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08.11.2019
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Erwartet wird auch die erneute Anerkennung Werdums als Luftkurort. Die Voraussetzungen sind erfüllt.
WERDUM
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Die Tagesordnung der Herbstsitzung des Gemeinderates Werdum war eigentlich nicht sehr lang. Um wichtige Dinge für Einwohner und Gemeinde ging es unter den Punkten „Einwohnerfragestunde“ und „Berichterstattung des Bürgermeisters“.


Nach den Regularien nutzte Heiko Habben die Einwohnerfragestunde, um nach dem Sachstand zur Bürgerbeteiligung am Windpark zu fragen. Seit 2014 ist er Park in Betrieb, die Bürgerbeteiligung lässt aber weiterhin auf sich warten. Bürgermeister René Weilder-Rodenbäck begründete die weitere Verzögerung damit, dass es immer noch nicht gelungen sei, einen genehmigungsfähigen Prospekt beim Bundesamt für Finanzdienstleistungen (BaFin) vorzulegen. Die Gemeinden Neuharlingersiel und Werdum haben dazu mit den beteiligten Gesellschaften einen erneuten Versuch gestartet und hoffen, diesen mittlerweile höchst ärgerlichen Vorgang doch noch abschließen zu können.


Habben sprach auch die teilweise unbefriedigende Situation bei der Straßenbeleuchtung an. Immer wieder kaputte Leuchten und plötzliche Ausfälle an ganzen Straßenzügen seien zu beobachten. Der Bürgermeister zeigte sich darauf gut vorbereitet und hatte ein Foto des ziemlich maroden Sicherungskastens präsent. Die ganze Einrichtung ist in die Jahre gekommen und der Rat hat schon die Erneuerung der Straßenbeleuchtung inklusive Umstellung auf LED-Leuchten ins Auge gefasst.


In seinem Bericht ging Weiler-Rodenbäck auf die Umsetzung des gewonnenen EU-Gutscheins für freies W-LAN über weite Teile des Ortes ein. Die Ausschreibung sei auf den Weg gebracht, und man hoffe, im zeitigen Frühjahr das Projekt abschließen zu können.


Ferner wies der Bürgermeister auf das neue Abfallwirtschaftskonzept des Landkreises Wittmund hin. Beabsichtigt sei, die gelben Säcke durch gelbe Tonnen zu ersetzen. Auch die Gemeinde Werdum habe sich für die Änderung ausgesprochen. Weiler-Rodenbäck wies auch darauf hin, dass für die Weihnachtsbeleuchtung neue Leuchtkörper angeschafft wurden und seit einigen Tagen auch an der Schümerei eine Unterstellhütte aufgestellt worden ist.


Großes Verständnis zeigte der Gemeinderat für den Sportverein Werdum. Bekanntlich sind durch Planungsfehler bei der Zaunerneuerung unerwartete Schwierigkeiten aufgetreten. Der SV ist dadurch gezwungen, fast seinen ganzen Spiel- und Trainingsbetrieb für gut ein Jahr auszulagern, was einen höheren Einsatz der Übungsleiter und weitere Fahrtkosten verursacht. „Durch die unbefriedigende Kommunikation mit den Sportlern wird die ehrenamtliche Arbeit des Sportvereins nicht entsprechend wertgeschätzt“, hieß es.


Probleme gibt es auch mit der Verkehrssituation an der Schule, vorwiegend durch „Elterntaxis“. „Hier sind noch Gespräche zu führen, gegebenenfalls wird eine Sperrung des Schulgeländes geprüft“, so der Bürgermeister.


Mit Spannung blicke er derzeit jeden Tag in den Briefkasten. Die Urkunde über die weitere Anerkennung Werdums als Luftkurort werde erwartet. „Alle Voraussetzungen sind erfüllt, was fehlt ist nur noch die offizielle Bestätigung“ berichtete René Weiler-Rodenbäck.







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