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Abstieg des OHV Aurich ist besiegelt

Saison beginnt und endet für Ostfriesen mit Verletzungen

Von JENS SCHIPPER UND THOMAS BREVES
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14.05.2018
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Nur wenige Fans verfolgen in der Auricher Sparkassen-Arena das letzte Aufbäumen in der Relegation.
AURICH
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Der OHV Aurich ist in die Handball-Oberliga abgestiegen. Am Sonntagabend besiegelte eine 26:32-Niederlage im Rückspiel gegen die HG Hamburg-Barmbek den Abschied aus der Drittklassigkeit. Das Hinspiel hatte der OHV am Donnerstag mit 21:34 verloren. War dem Team von Trainer Arek Blacha in der ersten Spielhälfte der Kräfteverschleiß nach einer langen Saison deutlich anzumerken, so fehlte in der zweiten Halbzeit schlichtweg der Glaube, den mittlerweile in der Addition auf 15 Tore angewachsenen Rückstand doch noch aufholen zu können. Auch den OHV-Fans fehlte dieser Glaube. Viele von ihnen blieben dem Spiel fern. Gerade einmal knapp 350 Zuschauer kamen zur Partie in die Sparkassen-Arena. Sie sahen am Ende ein mutloses Team mit hängenden Köpfen und einen Blick auf eine eher ungewisse Handballzukunft.


Schon in der erste Spielhälfte entwickelte sich eine zerfahrene Partie. Die Ostfriesen hatten Mühe, ein schnelles Spiel nach vorne zu entwickeln und scheiterten zu oft in aussichtsreichen Positionen. Je einmal vergaben Karlo Oroz und Jonas Schweigart vom Siebenmeterpunkt, je einmal scheiterten Paul Jordan und Oroz frei vorm Tor. Einzig Youri Denert im Tor des OHV zeigte eine ansprechende Leistung und warf sich dem guten Angriffsspiel der Gäste mehr als einmal mutig entgegen.


Vielleicht hätte sich das Spiel anders entwickelt, wenn der OHV mit einer stabilen Führung in die Pause gegangen wäre. Mit einem Tor Rückstand, beim 13:14, war allerdings sämtliche Hoffnung weggewischt.


Die Auricher bemühten sich, in den zweiten 30 Minuten den Anschluss zu halten. Das wurde auch vom Publikum mit Applaus honoriert. Doch am Ende war es das Verletzungspech, das der verkorksten Saison des OHV erneut den Stempel aufdrückte. Paul Jordan prallte, als er auf das Tor der Gäste abschloss, unglücklich mit deren Keeper zusammen. Schon auf dem Weg ins Krankenhaus nach Oldenburg lautete die Diagnose Nasenbeinbruch. So fügte sich dann eins zum anderen. Die Saison begann mit der schweren Verletzung von Marek Mikeci und endete mit einer stark blutenden Nase von Paul Jordan. „Es ist ein Symbolbild“, sagte dann auch OHV-Trainer Blacha. Eine verkorkste Saison mit zu vielen Verletzungen endet mit dem Abstieg.






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