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„Baller Ina“ lockt Rocker nach Leepens

Adrian Heeren plant Festival in Eigenregie und zählt auf Hilfe von Freunden

Von DENNIS MASLO
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18.06.2018
[1]

 
Zu den Klängen der Bands Defy Your Dreams und Ducs feiern circa 200 Besucher.
WITTMUND
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Bis in die tiefe Nacht hinein klang Rockmusik über die Felder in der Wittmunder Ortschaft Leepens. Während die Live-Bands auf der abenteuerlich konstruierten Bühne aus zwei Traktor-Anhängern ihr Bestes gaben, tanzten die Besucher ausgelassen zu den Klängen von Defy Your Dreams und den Ducs. Das Baller Ina Festival am Freitag, den 8. Juni, den wurde allen Ansprüchen der Rock-Fans gerecht, doch dabei war die Vorbereitung ein ganzes Stück Arbeit für den Veranstalter Adrian Heeren.


Die Organisation begann bei der Suche nach dem richtigen Gelände und dem Einladen der Gäste. Denn die Veranstaltung war kein offizielles Festival – es wurden nur Freunde von Adrian eingeladen. Doch schon allein dadurch kamen circa 200 Leute zusammen. Auch die Suche nach dem entsprechenden Gelände verlief problemlos – es wurde kurzum im Garten des Veranstalters gefeiert.


In Eigenregie plante Adrian alles, was zu einem Festival gehört: Von der Beschaffung eines Bauzauns, der das Gelände abstecken sollte, bis hin zu Bookingverhandlungen. Hierbei wurde er durch Freunde und Bekannte bei besonders kniffeligen Aufgaben, wie der Beschaffung der Bühnentechnik, unterstützt. Normalerweise würde das Leihen der Anlage in dieser Größenordnung schon einige tausend Euro kosten.


Umso froher war er, als er einige Aufgaben abgeben konnte. „Es ist wichtig, dass alle Zahnräder zusammenspielen“, resümierte er die Zusammenarbeit, bei der er noch immer die Fäden in der Hand hatte.


Dass er auf seine Helfer zählen kann, hat sich dann am gezeigt. Zusammen planten sie eine Veranstaltung, die alles bot, was auch ein großes Festival kann: Angefangen von den obligatorischen Bändchen, bis hin zur Pogo-tanzenden Meute. Auch unter den Nachbarn hat sich Adrians Vorhaben schnell herumgesprochen, so waren die Leepenser zahlreich vertreten. Neben den heimischen Gästen kam ein Trupp Rock-Fans aus Weener angereist.


Mit ostfriesischer Gastfreundschaft wurden sie willkommen geheißen, und ihnen wurde schnell eine Übernachtungsmöglichkeit angeboten – nämlich der Wohnwagen, in dem die Bands einquartiert werden sollten. Die Mitglieder hatten sich jedoch kurzfristig dazu entschlossen, auf den Schlaf zu verzichten und sich der ausgelassenen Stimmung anzuschließen.


Weniger gelassen war Adrian noch am Morgen vor der Veranstaltung. Es gab einige vakante Zusagen für die Lieferung des Equipments. Außerdem musste er darauf hoffen, dass es an diesem Tag nicht regnen wird, denn für diesen Fall gab es keinen Plan B. Es lagen zwar Planen bereit, um die Bühnentechnik zu schützen, doch es war wohl besser, dass diese nicht auf ihre Tauglichkeit getestet werden mussten. „Wir saßen auf heißen Kohlen“, blickte Adrian auf das Festival zurück.


Doch das brachte ihn nicht aus dem Konzept. Mit Blick auf das kommende Jahr hat er auch schon Pläne: „Ich selber werde es so nicht noch einmal machen. Es war einfach unnormal viel Arbeit.“ Trotzdem soll das Festival wiederholt werden. Dann jedoch als öffentliche Veranstaltung, an der jeder teilnehmen darf – und auf einem anderen Gelände.







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