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Farbe, die unter die Haut geht - Tattoos

Für den einen ist es ein „No Go“ – für andere der Inbegriff der Selbstverwirklichung

Von GRETA STANGNER
   |   
20.07.2018
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Uraltes Ritual der Maoris als Körpertrend.
JEVER/WITTMUND
 – 

Es wimmelt nur so von ihnen – sie sind praktisch überall, gerade im Sommer sieht man sie. Für den einen ist es ein absolutes „No Go“, für andere der Inbegriff der Körperkunst und der Selbstverwirklichung. Mittlerweile sollte jeder wissen, wovon hier die Rede ist: Tattoos.


Ein Blick in die Straßen, Bars und Clubs reicht, und schon sieht man tätowierte Waden, Knöchel, Rücken oder Oberarme. Immer mehr junge Menschen entscheiden sich für ein Tattoo und tragen Farbe, die unter die Haut geht.


Zu den Ursprüngen


Doch bevor sich Schmetterlinge und Co. auf Handgelenke und Knöchel setzten, geht es um die Geschichte dahinter. Welche Bedeutung hatten früher Tattoos beziehungsweise Körperbemalung? Bei den neuseeländischen Ureinwohnern, den Maoris, ist das Tätowieren besonders im Gesicht seit knapp 1000 Jahren eine wichtige Tradition. Unter Verbrechern dienen noch heute bestimmte Symbole zur non-verbalen Kommunikation, genauso wie früher Prostituierte und Seemänner durch ein Tattoo gekennzeichnet wurden. In der NS-Zeit wurde das Tätowieren dazu missbraucht, um Gefangene zu kennzeichnen.


Zwar haben sich die Umstände bei heutigen Tattoos deutlich geändert, aber die Idee der Kennzeichnung hat sich in gewisser Weise gehalten, denn jeder markiert sich mit einem Tattoo ein Leben lang. Es mag Personen geben, die sich nur aus reiner Ästhetik unter die Nadel begeben, aber für viele soll besonders das erste Tattoo eine Bedeutung haben. Identifikation ist wichtig, denn eine Hautbemalung kann einen Einblick in die Persönlichkeit beziehungsweise den Charakter geben. Für viele ist der Drang, sich von den anderen abzuheben, ein großes Kriterium für die Entscheidung zu einem Tattoo. Andere wiederum schöpfen aus der „Farbe“ auf der Haut große Kraft. Somit passiert es immer häufiger, dass ein Tattoo beim Bewältigen schwieriger und besonderer Lebensabschnitte hilft. Es ist nicht nur eine bleibende, sondern auch eine kunstvolle und individuelle Erinnerung.


varianten und Trends


Für Tierliebhaber sieht es 2018 sehr gut aus, denn wer ein bestimmtes Tier oder direkt den Kopf seines Haustieres auf seiner Haut verewigen lassen möchte, liegt damit ganz weit vorne bei den Trendsettern. Der Künstler Mo Ganji aus Berlin prägt das „Single-Line Tattoo“, das heißt, er tätowiert Motive mit nur einer einzigen durchgezogenen Linie.


Es kennt sie fast jeder, Wasserfarbe, und nun ist diese Technik ein aktueller Trend.


Der folgende Trend sollte sehr gut überdacht sein, denn bei dem sogenannten „Blackout Tattoo“ werden mehrere Körperteile komplett schwarz gestochen und mit verschiedenen Farbabstufungen werden bestimme Muster erstellt. Heutzutage ist auch alles zum Thema Reisen ein beliebtes Motiv – beispielsweise Landkarten oder Skylines.


An alle Frauen: Aufgepasst, denn das „White Ink“-Tattoo soll vor allem euch ansprechen. Hierbei wird nicht mit schwarzer, sondern mit weißer Tinte tätowiert – für dezente Motive an Händen und Füßen ist dieser Stil besonders gut geeignet.


Die letzte Idee ist im Ursprung sehr simpel, denn wer kennt sie nicht: die selbstklebenden Tattoos aus der Kindheit. Daraus haben die zwei Amerikaner Tyler und Braden Handley eine Geschäftsidee entwickelt. Das Unternehmen namens „Inkbox“ verkauft Tattoos, die Spaß ohne Verpflichtungen erlauben, denn sie verschwinden innerhalb von 8 bis 18 Tagen.


Non-Permanent-Tattoo


Der natürliche Farbstoff lagert sich anstatt in der Lederhaut nur in der Oberhaut ab und bietet somit ein erstes Gefühl von einem „echten Tattoo.“ Dieser Schritt ist eine erste Erfahrung und eine Alternative zu einer bleibenden Tätowierung und kann auch was für Skeptiker sein.







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