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Meinung im Inselrat Langeoog geteilt

Alternativer Entwurf für Aussichtsturm gewünscht

KRE
   |   
05.03.2018
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Das Konstrukt sollte stärker mit der Natur harmonieren, wünscht auch Bürgermeister Uwe Garrels.
LANGEOOG
 – 

Der Freundeskreis Aussichtsturm Bremen um Ingo Damaschke hat die Errichtung einer Aussichtsplattform auf dem Sockel der ehemaligen Langeooger Seenotbeobachtungsstation beantragt, um damit ein Versprechen im Rahmen des Projektes „Friesengut“ gegenüber der Inselgemeinde einzulösen. Mit dem Entwurf beschäftigte sich der Inselrat in seiner jüngsten Sitzung.


Geplant ist ein leuchtturmartiges Konstrukt mit Umläufen auf zwei Ebenen in Stahlbauweise mit rotweißer Lackierung. Der Freundeskreis trägt alle Kosten und sichert ebenso Rücklagen für Reparaturen für 15 Jahre zu. Gegebenenfalls würde auch ein Rückbau nach 15 Jahren erfolgen, falls das gewünscht wird.


Der Entwurf stieß in den Reihen des Inselrates und des Publikum teils auf Widerstand. Allerdings, so das Gros der Ratsherren, solle man bei einer Attraktion, welche die Gemeinde nichts kostet, durchaus „zuschlagen“. Jan-Martin Janssen (Union für Langeoog) schlug vor, die Entscheidung wegen Gesprächsbedarfs noch einmal zu vertagen.


Ingo Börgmann (SPD) wünschte sich einen gestalterischen Alternativvorschlag, der sich besser in die Natur einfügt, die gerade an dieser Stelle die Hauptrolle spielen sollte. Gert Kämper (CDU) warf ein, dass der geplante Bau aber vermutlich dem Geschmack vieler Gäste entspräche.


Doch auch Bürgermeister Uwe Garrels schlug vor, nicht sofort zuzusagen, da man auch einen gestalterischen Gesamtentwurf für den Sockel sowie die gegenüberliegende Plattform „Tjard sin Utkiek“ andenken solle. Denn letztere sei ohnehin sanierungsbedürftig. Bezüglich der Optik plädierte auch der Verwaltungschef für einen mit der Natur stärker harmonierenden Entwurf.


Ein weiteres Thema der Sitzung war die Schaffung von günstigem Wohnraum für Insulaner. Auf dem ehemaligen Internatsgelände soll in Kooperation mit der TING GmbH günstiger Dauerwohnraum für Langeooger, ein „Sondergebiet Ärztehaus“ und ein Café entstehen. Jan Martin Janssen wies auf den Termin der öffentlichen Vorstellung am 19. März hin und wünschte sich eine breite Bürgerbeteiligung. Uwe Garrels versprach zur Information der Bürger umfassende Werbung für diese Veranstaltung.


Der Neubau von Obdachlosenunterkünften und die Errichtung einer Übergangslösung am Wald bedarf der Zustimmung des Landtags. Dazu werden Gespräche geführt. Parallel dazu wurden Anbieter von Modullösungen kontaktiert. Vier kleinere und zwei größere Wohneinheiten sind so realisierbar. Mehrere Ratsherren äußerten Bedenken in Bezug auf die Kosten für den Übergangsbau. Gert Kämper empfahl, die Menschen übergangsweise privat oder in leerstehenden Personalhäusern unterzubringen.


Der Ausschussvorsitzende Kim Streitbörger wies auf den Sanierungsbedarf der Langeooger Denkmäler hin, unter anderem des Wasserturms und der Museumslok am Bahnhof. Jan-Martin Janssen bot an, die Lok kostenfrei mit seinem Kran in die Werkstatt der Inselbahn zu schaffen, damit sie dort fachmännisch hergerichtet werden kann.


Martin Wirdemann ist nach eigenem Bekunden bezüglich des Wasserturms mit einem Restaurator im Gespräch, der auch das Seemannshus renoviert hat. Mit dem Ergebnis sei man bis heute zufrieden. Daher schlug Wirdemann eine Objektbegehung mit dem Restaurator und eine Auftragsvergabe an dessen Firma vor.







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