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„Skaten, das ist wie surfen ohne Wellen“

Jeveraner reist durch Europa und baut Anlagen – Morgen 10. offizieller Skatejam

Von LINA BROMBA
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08.06.2018
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29-jähriger Joshua Dings bringt Hobby und Beruf unter einen Hut. Modernisierung des jeverschen Skateparks ist für ihn ein Herzensprojekt.
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Joshua Dings und Skaten, das gehört unabdingbar zusammen. Der heute 29-Jährige ist in der Region längst kein Unbekannter mehr und hat bereits im zarten Alter von acht Jahren seine Leidenschaft für den Sport auf dem Skateboard entdeckt und davon nie wieder abgelassen.


„Skaten, skaten, skaten – das ist das, was mich täglich antreibt“, sagt der junge Mann mit dem blonden Lockenkopf mit Nachdruck. Und so scheint es auch nicht verwunderlich, dass er mittlerweile sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Denn neben dem Können auf dem Board kristallisierte sich bei Joshua schon früh sein handwerkliche Geschick heraus. Nach seiner Ausbildung bei einem Anlagenbauer in Jever, wird dem jungen Mann der Job zu langweilig. Er sucht etwas Neues und wird schließlich bei der Firma „Yamato – Livin Ramps“ fündig.


Das Zuhause ist die Welt


Und die passt zu dem 29-Jährigen sprichwörtlich wie die Faust aufs Auge. Ob London, Prag oder auch Athen, Joshua ist europaweit unterwegs, um mit seinen Kollegen Skateparks aufzubauen und zu modernisieren, sodass, wie er selbst sagt, Skater die Plätze gut nutzen können. „Ich bin supergeil auf die Arbeit im Ausland und würde irgendwann gerne auswandern“, betont der junge Mann. „Man muss als Skater immer unterwegs sein.“ Unter anderem auch deshalb, um regelmäßig neue Kontakte zu knüpfen: „Skater kommen untereinandern immer gut aus“, erklärt Joshua weiter. Und so habe er mittlerweile überall seine Freunde. Einen richtig festen Wohnsitz, ohne viel von der Welt zu entdecken, kann sich der gebürtige Jeveraner heute nicht mehr vorstellen. „Ich hatte alles – eine Wohnung, einen Audi – aber das hat mich nicht erfüllt.“ Lieber lebe er das „Hippie-Leben des 21. Jahrhundert“, ohne Stress und mit der Fähigkeit, dieses so richtig zu genießen.


Ein Skatepark für alle


Genauso am Herzen liegt Joshua aber auch der Skatepark in Jever. Hier hat der junge Mann nicht nur viel Zeit verbracht, sondern auch investiert, denn die Anlage entspricht schon lange nicht mehr den Wünschen und Anforderungen der Skater. Veraltete Rampen, wenig abwechslungsreiche Elemente – der Park böte nicht mehr das Optimale und sei längst ausbaufähig. Jugendliche und junge Erwachsene rund um die 2008 gegründete Gruppe der Skate-O-Fari stecken seither ihre ganze Energie in die Modernisierung der Anlage und das neben dem Berufsleben. Regelmäßig ist auch Joshua mit seinem „Betonnotruf“, einem umgebauten Feuerwehrauto in dem er alles verstaut, was er für Job und Hobby benötigt, mit von der Partie. Denn das Gefühl, dass sich einstellt, wenn man sich beim Skaten ganz entfalten kann, kennt Joshua nur zu gut: „Skaten, das ist wie surfen nur ohne Wellen.“ Für ihn die pure Freiheit. Und an diesem Gefühl will er in der Region auch andere teilhaben lassen und mit dem jeverschen Skatepark einen Ort schaffen, an dem sich in Friesland der Skatezauber entfalten kann.


Doch nicht nur Skater sollen hier auf ihre Kosten kommen. Im Sinn schwebt dem jungen Mann so etwas, wie ein Mehrgenartionen-Park, an dem sich Jung und Alt, auch Nicht-Skater, gerne aufhalten und treffen. Momentan hapert es dabei immer wieder an den finanziellen Mitteln oder den nötigen Genehmigungen, aber die Truppe rund um Joshua ist zuversichtlich und hält an ihrem Traum von einem Skatepark, der ganz den Vorstellungen der Skater entspricht, fest.







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