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„Gebetet, dass schlimme Träume ausbleiben“

Menschen aus Afrika, Asien und Deutschland mit ergreifenden Berichten über Flucht und Neuanfang

RKÖ
   |   
09.07.2018
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Traumata waren ein weiterer Schwerpunkt des Symposiums in der Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld.
NORDEN
 – 

Der überschaubare Vortragsraum in der Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld füllte sich mit Menschen. Mehr als 40 Teilnehmer, die auch aus Afrika und Asien stammten, füllten den Raum. Überrascht und erfreut über die große Resonanz begrüßte Dr. Helmut Kirschstein, Superintendent des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises in Norden und Vorsitzender des Vereins Gedenkstätte Tidofeld, die Gäste zum Symposium „Migration und Zwangsmigration“. Einleitend schilderte er, dass der Kirchenkreis seit 2010 eine offizielle Partnerschaft zu den zwei Diözesen Gulu und Kitgum im Norden Ugandas unterhält. In diesem Jahr besucht eine elfköpfige Delegation der anglikanischen „Church of Uganda“ unter der Leitung der beiden „Diocesan Secretaries“ Ostfriesland.


Die Gruppe aus Uganda, ein über Jahrzehnte von Unruhen und Bürgerkrieg geplagtes Land, kam in der Gedenkstätte zu Wort. Sie erzählten schreckliche Geschichten. Dennoch endeten alle Berichte der afrikanischen Gäste immer mit einem Appell an Gottvertrauen, Durchhaltevermögen und Versöhnung von Menschen.


Ein Ingenieur aus dem Iran erzählte, wie er vom Islam zum Christentum konvertierte, und nur durch Flucht, die akute Lebensgefahr von seiner Familie abwenden konnte.


Zeitzeugen aus der Kriegs- und Nachkriegszeit in Deutschland kamen ebenfalls zu Wort. Ob aus Ostpreußen oder aus Schlesien geflüchtet, die Erlebnisse der Zeitzeugen, die damals noch Kinder waren, haben sich tief in Gedächtnis und Seele eingegraben. „Nachdem die eigentliche Flucht zu Ende war, habe ich jeden Abend vor dem Einschlafen gebetet, dass die schlimmen Träume ausbleiben mögen“, sagte eine Teilnehmerin der „Erzählwerkstatt“ in Tidofeld.


Den kompletten Bericht lesen Sie am Dienstag in der gedruckten Ausgabe.







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