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Großheide: Wohnhaus brennt in vollem Umfang

Rauchmelder weckte die Bewohner – Feuerwehrleute schützten Nachbargebäude

AH
   |   
03.02.2019
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GROßHEIDE
 – 

Die Feuerwehren aus Großheide, Berumerfehn und Arle wurden in der Nacht zu Sonnabend an die Großheider Straße zu einem Gebäudebrand alarmiert. Ein Wohnhaus mit diversen Anbauten stand bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in Vollbrand.


Glücklicherweise waren keine Personen mehr in dem Gebäude. Das Besitzerehepaar war durch einen piepsenden Rauchmelder geweckt worden und konnte sich noch rechtzeitig ins Freie retten. Zum gleichen Zeitpunkt setzte bereits ein Autofahrer, der auf das Feuer aufmerksam geworden war, den Notruf ab.


Die 55 Einsatzkräfte, die mit neun Fahrzeugen vor Ort waren, begannen sofort damit eine Wasserversorgung aufzubauen. Zeitgleich wurde eine „Riegelstellung“ aufgebaut, um ein direkt angrenzendes Wohngebäude zu schützen. Dadurch konnte ein Übergreifen der Flammen verhindert werden.


Mehrere Trupps unter Atemschutzgerät kämpften bei eisigen Temperaturen gegen die Flammen, die bedingt durch die Bauweise immer wieder aufloderten. Das Gebäude bestand zu großen Teilen aus Holz, das mit Blech bedeckt war. In den Zwischenräumen befanden sich große Mengen an Dämmmaterial, das die Löscharbeiten sehr erschwerte, da sich die Flammen immer wieder in diesen Hohlräumen ihren Weg suchten.


Erst nachdem große Teile des Blechdaches abgedeckt und die Innenverkleidungen entfernt waren, konnte das Feuer endgültig gelöscht werden.


Die Feuerwehren Arle und Berumerfehn verließen die Einsatzstelle gegen 3.30 Uhr; die Kollegen der Großheider Wehr blieben zur Kontrolle noch bis 4.30 Uhr am Brandobjekt. Nachdem die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt war, konnten die letzten Einsatzkräfte gegen 6 Uhr ebenfalls den Heimweg antreten.


Wie es zu diesem Feuer kommen konnte ist nun Ermittlungssache der Polizei. Die Großheider Straße musste während des Einsatzes für zwei Stunden gesperrt werden. „Hier wurde wieder einmal mehr die lebensrettende Wirkung von Rauchmeldern deutlich“, erklärte Kreisfeuerwehrpressesprecher Manuel Goldenstein.







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Autor des Artikels
Anzeiger für Harlingerland (AH)
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