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Hecke in Holtgast erneut abrasiert

Wittmunder Kreisverwaltung leitet Anhörungs- und Ermittlungsverfahren ein

HÄ/MH
   |   
16.08.2019
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Hecken dürfen in der freien Natur erst ab dem 1. Oktober zurückgeschnitten werden.
HOLTGAST
 – 

Eine Weiden-Brombeerhecke in Holtgast an der Zuwegung zur Rosenkuhle ist auf einer Länge von 60 Metern erneut dem Erdboden gleich gemacht worden. Das teilt der Holtgaster Manfred Knake mit.


Bereits im Februar dieses Jahres hatte er der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Wittmund die rechtswidrige Zerstörung dieser Weiden-Brombeerhecke (keine Wallhecke) in Verlängerung des Birkenweges angezeigt. „Die Hecke wurde damals nicht auf den Stock gesetzt, sondern bis auf den Boden geschlegelt“, so Manfred Knake, der HARLINGER berichtete.


In der Vegetationsperiode dieses Jahres hatte sich zumindest das Weidengebüsch einigermaßen gut erholt und war, wenn auch lückig, wieder übermannshoch ausgeschlagen. Die Brombeeren sind nicht nachgewachsen. Am 5. August wurde die gerade nachgewachsene Weidenhecke wiederum von Unbekannt bis auf den Boden abgeschlegelt und vernichtet.


Wie Knake in einem erneuten Schreiben an die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Wittmund erklärt, dürfen Hecken in der freien Natur erst ab dem 1. Oktober zurückgeschnitten, aber nicht bis auf den Boden vernichtet werden.


Offensichtlich sei die Behörde schon im Februar nicht „nachhaltig“ gegen den Verursacher vorgegangen, „der nun am gleichen Ort in unglaublicher Dreistigkeit erneut rechtswidrig tätig geworden ist. Ich bitte um Einleitung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens und zudem um Prüfung, ob der Verursacher gegebenenfalls den Jagdschein besitzt und wegen wiederholten Verstoßes gegen das Naturschutzgesetz dieser zu entziehen wäre“, so Manfred Knake an die Untere Naturschutzbehörde. Aufgrund der Beobachtungen von Knake hat die Untere Naturschutzbehörde inzwischen ein Anhörungs- und Ermittlungsverfahren eingeleitet, wie die Kreisverwaltung auf Anfrage mitteilte. Bei Verstößen dieser Art könnte es anschließend zu einem Ordnungswidrigkeitsverfahren kommen. In einem solchen Fall wäre dann mit einem Bußgeld zu rechnen.







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